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Sehnenrupturen

Problem   
Sehnen sind großen Belastungen bei zugleich eingeschränkter Durchblutung ausgesetzt. Die Patella (Kniescheibe) ist das größte Sesambein des menschlichen Körpers. An ihr setzen die beiden kräftigsten Sehnen an. Diese werden als Patella- und Quadricepssehnen bezeichnet. Sie können sowohl durch Überlastung als Folge einer hohen Krafteinwirkung (Unfall) als auch bei kleineren Belastungen infolge Vorschädigung reißen.

Behandlungsziel   
Ziel ist die Reparatur der gerissenen Sehne und Rehabilitation bis zur Wiederherstellung der vollen Belastbarkeit.
Bild: Patellaruptur mit Höhertreten der Patella auf dem seitlichen Röntgenbild.

Operation
Teilrupturen können konservativ behandelt werden. Vollständige Rupturen müssen operativ, mit einer offenen Nahttechnik behandelt werden. Dabei wird die Sehne entweder rekonstruiert, oder mit körpereigenem Gewebe verstärkt.
Bild: Sehnennaht mit Sicherung über einen Draht.

Nachbehandlung
Am ersten Tag nach der Operation wird mit Bewegungsübungen begonnen. Es wird eine Voll- oder Teilbelastung an Unterarmgehstützen eingeübt. Es wird eine Knieschiene für eine Bewegungslimitierung auf maximal 60° Beugung angelegt. Diese wird 6 Wochen getragen. Beim Treppensteigen wird das verletzte Bein nachgeführt. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit beträgt zwischen 2 und 12 Wochen.

Patellarsehnenruptur, Annäherung der Sehnenstümpfe und Sicherung mittels Drahtschlinge