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Keramikeinlagefüllungen (Inlay, Teilkrone)

In den letzten Jahren ist das ästhetische Bewußtsein und somit die Nachfrage der Patienten nach zahnfarbenen Seitenzahnrestaurationen angestiegen. Als Alternative zu Amalgamfüllungen bzw. Metallrestaurationen können unter bestimmten Voraussetzungen Keramikinlays und – teilkronen als Therapiemaßnahme eingesetzt werden. Für die Aufnahme einer Keramikeinlagefüllung muss der Zahn zuerst beschliffen werden. Anhand eines Abdruckes erfolgt dann in einem zahntechnischen Labor die Herstellung der Restauration. Danach wird das Inlay oder die Teilkrone in den zu versorgenden Zahn unter Zuhilfenahme eines Befestigungskomposites "eingeklebt". Inlayrestaurationen eignen sich gut zur Versorgung kleiner bis mittelgroßer Defekte, Teilkronen zur Wiederherstellung größerer Defekte wie es z.B. im Rahmen der Erneuerung oder Ersetzung von Amalgamfüllungen der Fall ist. Bei Keramikinlays und – teilkronen liegen noch nicht so viele Langzeitergebnisse vor, die Verweildauer kann z.Zt. aber mit 7 – 11 Jahren angegeben werden.

 

 

Keramik - Veneers

Bei Keramik – Veneers handelt es sich um dünne Verblendschalen aus keramischen Werkstoffen, die ähnlich wie die Keramikinlays hergestellt und mit einem Komposit am Zahn befestigt werden. Veneers werden vor allem im Frontzahnbereich zu ästhetischen Korrekturen z.B. bei Verfärbungen, bei Defekten im Zahnschmelz, zur Korrektur der Zahnstellung (z.B. Diasthema) sowie entsprechenden kariösen Defekten angewendet. Veneers können aber auch bei Eck- und Seitenzähnen angewendet werden, sind aber bei stark gefüllten Zähnen sowie Patienten mit nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus) nicht geeignet. Wo für eine Vollkrone der ganze Zahn bis auf einen Stumpf abgetragen werden muss, genügen beim Veneer wenige Millimeter, so dass die vorhandene Zahnhartsubstanz weitgehend erhalten bleibt.

 

 

Goldgußrestaurationen (Inlay, Teilkrone)

Inlays und Teilkronen aus Metallegierungen eignen sich vornehmlich für Restaurationen im Seitenzahnbereich. Ihr Anwendungsgebiet liegt zwischen der Indikation für eine plastische Füllung und der für eine Vollkrone. Der Unterschied zwischen den beiden Restaurationsarten besteht u. a. darin, dass bei einem Inlay ein Teil der Kaufläche erhalten bleibt, wohingegen bei einer Teilkrone die gesamte Kaufläche aus Metall besteht. Inlays sind bei kleinen bis mittelgroßen Defekten, Teilkronen bei breiten und tiefen Defekten, wo eine Stabilisierung der verbliebenen, gesunden Zahnhartsubstanz durch eine Restauration mit Höckerschutz notwendig ist, angezeigt. Man muss berücksichtigen, dass bei der Versorgung eines Zahnes mit einem Inlay weit mehr gesunde Zahnhartsubstanz geopfert werden muss, als dies für die Legung einer plastischen Füllung notwendig ist. Die vorbereitenden Schritte am Patienten sowie die Herstellung in einem zahntechnischen Labor ähneln denen bei einer Keramikeinlagefüllung oder Veneer, nur das als Material eine hochgoldhaltige Legierung eingesetzt wird, die geeignet ist, um den hohen Kaukräften im Seitenzahnbereich standzuhalten. Die Gussrestaurationen werden mit Hilfe eines Zementes am Zahn befestigt. Die durchschnittliche Haltbarkeit beträgt zwischen 10 – 15 Jahren.