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Medizinische Hochschule Hannover | Tumorzentrum | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Therapie

Eine einheitliche Therapieform, im Sinne eines eng umschriebenen Verhaltensprogramms speziell für Krebskranke gibt es nicht. Vielmehr steht die Methodenvielfalt, das individuelle Anliegen sowie der Krankheitsverlauf des Patienten im Mittelpunkt der psychologischen Betreuung.

 

Die Grundlagen unseres psychotherapeutischen Arbeitens sind Verhaltens- und Gesprächspsychotherapeutische Methoden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen und anerkannt sind.

 

Zum besseren Verständnis möchten wir Ihnen eine Kurzinformation zu diesen Therapieformen geben.

 

Der Gesprächspsychotherapie liegt der Kerngedanke zugrunde, dass jedem Menschen ein bestimmtes Wachstumspotential zur Verfügung steht. In Belastungssituationen kann es zu Blockaden kommen, dass heisst nicht jeder kann gleichermassen von diesem Potential Gebrauch machen (geringe Ressourcen). Im therapeutischen Prozess sollen somit Möglichkeiten gefördert werden, die für die Anpassung an die Erkrankung und deren Verarbeitung nützlich sind, so dass die persönlichen Ressourcen aktiviert werden können.

 

Die Verhaltenstherapie basiert auf der Grundannahme, dass menschliches Verhalten "speziellen Lernprozessen" unterliegt. Dies bedingt, dass Menschen durch die Summe ihrer Erfahrungen persönliche Einstellungen, Normen und Verhaltensweisen aufbauen können, auf die sie im Alltag zurückgreifen. Für die Bewältigung einer Krebserkrankung benötigen viele Menschen "andere Lernerfahrungen" (spezielle Bewältigungsstrategien), da dies eine neue und ungewohnte Lebenssituation darstellt. Das Erkennen und Verändern von blockierenden bzw. nicht hilfreichen Gedanken und Verhaltensweisen im Krankheitsbewältigungsprozess ist hierbei Ziel der psychologischen Arbeit.

Entsprechend der jeweiligen Situationen (z.B. Anliegen des Patienten oder Behandlungsverlauf) erweist es sich in unserem Arbeitsbereich als sinnvoll, Elemente der Verhaltenstherapie und/oder der Gesprächstherapie anzuwenden.

 

Ergänzend können Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelrelaxation, das Autogene Training und Imaginationsübungen angewandt werden.

 

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( Stand 26. April 2007 / Dipl.-Psych. Birgit Licht / Dipl.-Psych. Margitta Kruse )


Anschrift
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