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Knochen

Die Knochendefekte nehmen eine Sonderstellung ein. Dies ist damit zu begründen, dass sich auch große Defekte bei intakter Knochenhaut oder guter Durchblutung und geringem Abstand der benachbarten Knochenenden von selbst überbrücken können. Daher werden Knochenimplantate nur bei großen Defekten benötigt. Im Labor werden poröse biologische Knochenblöcke, die maßgefertigt werden können, mit den körpereigenen Stammzellen besiedelt (Abbildung). Nach dem Anwachsen der Zellen erfolgt die Implantation in den Knochendefekt. Der Körper verwendet das Implantat als Leitschiene, diese wird über Jahre umgebaut.

 

Die Steuerung des Verhaltens der Stammzellen im menschlichen Körper ist Schwerpunkt intensiver Forschungsbemühungen. Diese werden in einem in den Zentralen Forschungswerkstätten der MHH konstruierten Mechano-Bioreaktor simuliert. Diese Arbeiten wurden durch das hochschulinterne Förderungsprogramm (HilF) gefördert.

Tissue Engineering

Knochenimplantat nach Stammzellbesiedelung (Pfeil) im Elektronenmikroskop