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Knorpel

 

Behandlung von Knorpelschäden

Knorpelschäden werden schon seit über 20 Jahren mit im Labor gezüchteten körpereigenen Knorpelzellen behandelt. Probleme stellen derzeit die ungenügende Stabilität der Knorpelzelltransplantate und Defekte des Knorpels sowie des darunter liegenden Knorpels dar. Daher wurde in der Unfallchirurgischen Klinik der MHH ein Verfahren entwickelt, mit dem ein bereits klinisch eingesetztes Kollagen/ Stammzellgel auf eine poröse Knochenmatrix verdichtet wird (Abbildung). Die so gezüchteten Knorpel-/ Knochenkonstrukte können in Zukunft maßangefertigt in den Defekt implantiert werden. So ist die Behandlung ausgedehnter Knochen-/ Knorpeldefekte potentiell möglich. Die Entwicklung und Erforschung dieses Verfahrens wird von der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese (AO) unterstützt.

Erzeugung einer Gelenkfläche durch Kompression einer Kollagen/ Stammzell-Gels auf einer porösen Knochenmatrix