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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Presseinformation

15. 02. 2019

Große Künstlerin und ihre Erkrankung


Leben und Werk von Paula Modersohn-Becker / Vorträge am 21. Februar 2019 in der Medizinischen Hochschule Hannover, Hörsaal F



Paula Modersohn-Becker (1876–1907) war eine der bekanntesten deutschen Künstlerinnen. Sie gilt als Vorläuferin und Wegbereiterin der modernen Malerei in Europa, die mit ihren Mutter- und Kind-Kompositionen und revolutionären Selbstakten aus den Pariser Jahren 1906/07 ihrer Zeit vorauseilte. Zu Lebzeiten erregten ihre Bilder kaum Aufsehen, erst sehr viel später wurde sie als große Wegbereiterin der Moderne gewürdigt. Die Hingabe an ihre Kunst widersprach völlig den weiblichen Verhaltensnormen ihrer Zeit; aber der »egoistische« Selbstbehauptungswille war der Schlüssel zu ihrem Charakter und zu ihrer künstlerischen Leistung.

 

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Medienvertreterinnen und Medienvertreter, Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen, Studierende aller Fächer sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu der Veranstaltung herzlich ein.

  • Donnerstag, den 21. Februar 2019
  • von 18 bis 19.30 Uhr
  • Hörsaal F, Gebäude J1, Ebene H1, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover

Eine Anmeldung zum Vortrag ist nicht erforderlich. Der Eintritt in Höhe von 8 Euro (ermäßigt für Mitarbeiter der MHH, Abonnenten der HAZ und NP, Sozialhilfeempfänger und Schüler und Studenten, Vorlage entsprechender Dokumente erforderlich) kann an der Abendkasse entrichtet werden.

Im November 1907 starb die erst 31-jährige Paula Modersohn-Becker nach der Geburt ihrer Tochter. Das von ihr 1906 gemalte Bild „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag”, nackt nahezu in Lebensgröße, war zu dieser Zeit ungeheuer mutig, eine Herausforderung: der erste Blick einer Frau auf den eigenen Körper. Ihr kurzes Leben war geprägt von zahlreichen inneren und äußeren Anfechtungen. Sie hatte es schwer, mit ihrem nicht dem Zeitgeschmack entsprechenden Stil zu bestehen, zudem als Frau und Ehefrau des zu dieser Zeit bereits sehr berühmten Malers Otto Modersohn.

 

Marina Bohlmann-Modersohn, Ehefrau eines Enkels von Otto Modersohn und Autorin von Büchern über Paula Modersohn-Becker und Otto Modersohn, beschreibt anhand von teilweise unbekanntem Quellenmaterial die Höhen und Tiefen des kurzen, aber ungeheuer intensiven Lebens der Künstlerin.

 

Prof. Dr. Peter Hillemanns beschreibt den Stand der Geburtshilfe zu Zeiten von Paula Modersohn-Becker und die Ursache für ihren frühen Tod.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei Antje Meyer, Patientenuniversität an der MHH, Telefon  (0511) 532-4038.







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