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Presseinformation

15. 11. 2018

Weiterer Baustein im Gleichstellungskonzept der MHH


Frauenanteil bei Professuren soll weiter steigen



Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat sich mit ihrem Gleichstellungszukunftskonzept für die dritte Runde des Professorinnenprogramms qualifiziert und damit die Möglichkeit, bei der Neuberufung von Frauen eine Anschubfinanzierung von insgesamt etwa zweieinhalb Millionen Euro zu bekommen. Das Professorinnenprogramm soll die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen fördern und die Anzahl von Frauen in Spitzenpositionen der Wissenschaft steigern. Es wurde vom Bundesforschungsministerium (BMBF) und den Ländern 2008 initiiert, 2013 erneut aufgelegt und 2018 zum dritten Mal ausgeschrieben. Die MHH überzeugte das externe wissenschaftliche Expertengremium mit ihren Anträgen in allen drei Runden: 2008 mit einem grundlegenden Gleichstellungskonzept, 2013 mit dessen Fortschreibung und soeben mit dem neuen Gleichstellungszukunftskonzept.


Die Hochschulen können im Rahmen des Programms bis zu drei, bei besonderer Auszeichnung sogar vier Professorinnen berufen und erhalten hierfür je Berufung eine Anschubfinanzierung von bis zu 165.000 Euro jährlich für fünf Jahre. Der Landesanteil an der Finanzierung ist in Niedersachsen gestaffelt und belohnt es besonders, wenn Wissenschaftlerinnen auf Professuren mit einer Denomination oder Teildenomination für Geschlechterforschung oder Digitalisierung berufen werden. Darüber hinaus stehen im Rahmen des Programms „Professorinnen für Niedersachsen“ drei Jahre lang jeweils 100.000 Euro pro geförderte Professur aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagen Stiftung zur Verfügung, um besonders qualifizierte Professorinnen für die Hochschulen in Niedersachsen zu gewinnen. Diese Mittel müssen im Rahmen der Berufungsverhandlungen gesondert beantragt werden. „Das Professorinnenprogramm ergänzt perfekt unsere etablierten Unterstützungsmaßnahmen für Wissenschaftlerinnen, also das Mentoring- und das Habilitationsprogramm, mit denen wir die die Frauen ja auf die Berufung vorbereiten,“ freut sich MHH- Gleichstellungsbeauftragte Dr. Bärbel Miemietz.


In den ersten beiden Runden des Professorinnenprogramms konnte die MHH insgesamt sechs Frauen auf Professuren berufen und dafür eine Landes- und Bundesförderung erhalten. Die Gleichstellungsprogramme für Nachwuchswissenschaftlerinnen und die zahlreichen Maßnahmen rund um das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie finanziert die MHH aus eigenen Mitteln.


Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Bärbel Miemietz unter Telefon (0511)532-6501 und per E-Mail unter miemietz.baerbel@mh-hannover.de







V. i. S. d. P.: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der MHH


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