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Therapieverfahren

   Lebertransplantation

in der Regel wird die erkrankte Leber entfernt und in gleicher Position (orthotope Lebertransplantation, OLTx) die Spenderleber implantiert. Je nach Größenverhältnissen können auch rechte oder linke Leberlappen als „Split-Lebertransplantat“ getrennt auf unterschiedliche Patienten (meist ein Kind und ein Erwachsener) transplantiert werden. Lebertransplantationen erfolgen gelegentlich auch in Kombination mit jedem anderen Organ, z.B. auch Lunge-Leber bei Mukoviszidose Patienten 

 Lebertransplantation

 Leberresektionen

im Rahmen der Tumorentfernung werden ausgedehnte Leberresektionen (Entfernung von Teilen der Leber) durchgeführt. Die Chirurgen der MHH sind federführend bei der Entwicklung neuer operative Techniken wie z.B. der laparoskopischen und robotischen Leberchirurgie, der ex-situ Operation, bei dem das gesamte Organ außerhalb des Körpers operiert wird und der ALPS Technik, bei der in zwei Schritten zunächst die Pfortader ligiert und die Leber getrennt wird und dann nach ca. 12 Tagen ein Teil der Leber entfernt wird.

 Thermische Ablation

Verkochen von Lebertumoren, dazu wird unter Bildkontrolle im Ultraschall, CT oder MRT der Tumor punktiert und dann durch Mikrowelle zerstört. Kleine Tumore können vollständig entfernt werden. Wir behandeln bis zu 5 Tumore in einer Sitzung. Die Ablation wird von den Gastroenterologen oder den interventionellen Radiologen durchgeführt, die Patienten sind stationär in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie untergebracht. 

 Thermische Ablation

 Transarterielle Chemoembolisation (TACE)

Lokale, gezielte Therapie von Lebertumoren direkt durch die Schlagader. Dabei wird eine Chemotherapie direkt in die Leber eingespritzt; damit diese länger wirken kann, werden die Arterien gleichzeitig verstopft (Embolisation). Die TACE wird von den interventionellen Radiologen durchgeführt.

 Chemosaturation    

Gezielte Therapie von Lebertumoren durch die Schlagader. Dabei wird eine sehr hoch dosierte Chemotherapie eingespritzt. Das aus der Leber kommende Blut ist immer noch sehr giftig. Es wird daher unmittelbar nach Passage durch die Leber abgesaugt, außerhalb des Körpers gefiltert und zurückgeleitet. Die Chemosaturation ist sehr aufwendig, erfolgt in Vollnarkose und erfordert intensive Kooperation von interventionellen Radiologen, Anästhesiologen, Kardiotechnikern und Gastroenterologen. Dieses Verfahren ist noch relativ jung, es ist bei einigen Tumoren schon etabliert, bei anderen noch in der Entwicklung.

 Selektive interne Radiotherapie (SIRT) transarterielle Radioembolisation (TARE)

Lokale, gezielte Therapie von Lebertumoren direkt durch die Schlagader Dabei werden durch die Leberarterien kleine radioaktive Kügelchen eingespritzt, die den Lebertumor von innen bestrahlen und damit zerstören. Die SIRT wird von den interventionellen Radiologen gemeinsam mit der Nuklearmedizin durchgeführt. Die Patienten werden in der Gastroenterologie betreut.

 Transarterieller Intrahepatischer Portosystemischer Stent Shunt (TIPSS)

Minimal-invasive Therapie des Pfortaderhochdrucks bei Leberzirrhose oder des Budd-Chiari Syndroms. Dabei wird unter Kontrolle von Angiographie, Durchleuchtung und modernen Navigationsverfahren in der interventioenllen Radiologie eine Verbindung zwischen Lebervenen und Pfortader geschaffen, die mit einem Stent offen gehalten wird. Eine intensive Betreuung der Patienten durch die Gastroenterologie ist vor und nach dem Eingriff erforderlich.

 transarterieller intrahepatischer portosystemischer Stent Shunt (TIPSS)

 Endoskopische Verfahren

 Sklerosierung von Leberzysten durch interventionelle Sonographie

 

 

 

LEBERZENTRUM-MHH

Carl-Neuberg-Str. 1

30625 Hannover