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Awareness für das Risiko Typ 2-Diabetes unter Erwachsenen in der ersten Lebenshälfte - Informationsverhalten, Bedürfnisse, Informationsaufbereitung und -vermittlung (Take Care)

Projektleitung am Institut: Prof. Dr. Ulla Walter & Prof. Dr. Marie-Luise Dierks

Laufzeit: 15.04.-31.12.2018

Projektförderer: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Institutionen: Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheits-systemforschung (MHH); Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie (MHH)

Wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut: Dr. Gabriele Seidel, Antje Meyer, Marius Haack

Für Typ 2 Diabetes (T2DM) ist in den letzten Jahrzehnten ein bedeutsamer Anstieg bei übergewichtigen Erwachsenen in der ersten Lebenshälfte zu verzeichnen. Die „Take Care“-Studie legt den Fokus auf die Primär- und Sekundärprävention. Zielgruppe sind die 18-40-Jährigen einschließlich Frauen mit Gestationsdiabetes, die bislang in der Diabetesprävention eher selten berücksichtigt wurden. Die Steigerung ihres Risikobewusstseins bietet die Chance, diese Bevölkerungsgruppe und deren Kinder vor T2DM und seinen Folgen zu schützen.
Ziel ist es, Awareness, Informationsquellen, Informationsbedürfnisse, Zugangswege und Barrieren bezüglich T2DM der Erwachsenen in der ersten Lebenshälfte zu ermitteln. Als Methode werden 16 leitfadengestützte Fokusgruppen eingesetzt, von denen sich 6 Gruppendiskussionen an übergewichtige Schwangere mit und ohne Gestationsdiabetes richten. Die Teilnehmenden werden auf Basis eines „theoretical samplings“ rekrutiert, stratifiziert wird nach Geschlecht, Alter, Bildungsgrad, Berufstätigkeit, Risiko, Region und Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse können für die Konzeption einer nationalen Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie genutzt werden. Der Einbezug besonders vulnerabler Subgruppen gibt Hinweise auf die (Weiter-)Entwicklung möglicher spezifischer Strategien.