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Arbeitsgruppe Neuronuklearmedizin

Beispiel für das Gehirn in Funktion: Regionen mit gesteigertem Blutfluss bei Cochlea-implantatnutzern während der Ausübung eines Sprachtest

 

Einführung                                                             English version

 

Das menschliche Gehirn funktioniert durch ein Zusammenspiel spezialisierter Regionen. Hirnfunktionen, Dysfunktionen und deren Ursachen sowie Behandlungseffekte können durch nuklearmedizinische Verfahren in einzigartiger Weise ohne in das System einzugreifen untersucht werden. Dabei kommen minimalste Mengen radioaktiv markierter Stoffe zur Anwendung die sich spezifisch im Gehirn verteilen. Mit diesen können physiologische Prozesse wie Durchblutung, Stoffwechsel oder Neurotrans­mission sowie unphysiologische Ablagerungen oder Entzündungen im Gehirn quantitativ erfasst werden.

 

Die Arbeitsgruppe Neuronuklearmedizin nutzt die o.g. Verfahren in Studien zur Pathophysiologie und Behandlung von Hörstörungen sowie neuropsychiatrischen Erkrankungen (z.B. Tourette Syndrom, Zwänge, Pädophilie) und Störungen der Hirnfunktion als Begleiterkrankung (z.B. nach Organtransplantation). Grundsätzlich werden sowohl präklinische als auch klinische Studien durchgeführt. Dabei kommt die auf dem neusten technischen Stand befindliche Infrastruktur der Klinik für Nuklearmedizin zum Einsatz.

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe

Prof. Dr. med. Georg Berding, Klinik für Nuklearmedizin (Leiter der Arbeitsgruppe)
Mariella Kessler, M.Sc., Klinik für Nuklearmedizin (Doktorandin, Hearing4all)
Martin Mamach, M.Sc. , Stabsstelle Strahlenschutz und Medizinische Physik (Doktorand, Hearing4all)
Florian Wilke, Stabsstelle Strahlenschutz und Medizinische Physik (Hard- und Software Spezialist)

 

Externe Kooperationen

Prof. Dr. Ronald Boellaard, Faculty of Medical Sciences, Center for Medical Imaging, University of Groningen
Dr. rer. nat. Ralph Buchert, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Abteilung Nuklearmedizin
Prof. Dr. Georg Klump, Universität Oldenburg, Department für Neurowissenschaften, Zoologie & Verhalten
Dr. sc. nat. Pascale Sandmann, Uniklinik Köln, Hals-Nasen-Ohrenklinik, Audiologie & Pädaudiologie

 

Mitgliedschaft in koordinierten Forschungsverfahren

Exzellenzcluster Hören für alle, Hearing4all
Zentrum für Systemische Neurowissenschaften Hannover, ZSN
Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum Transplantation. IFB-Tx
Neurobiologische Grundlagen von Pädophilie und sexuellem Missbrauchsverhalten gegen Kinder, NeMUP

 

Referenzen

 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Berding+G