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Empowerment in der Geburtsvorbereitung / Motivation für die Geburt

 

 

Die Doktorantin Laura Zinßer beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Thema Empowerment in der Geburtsvorbereitung - Motivation für die Geburt

 

 

Motivation für die Geburt

Während der Schwangerschaft legen viele Frauen großen Wert auf eine gesunde Lebensweise und sind sehr motiviert, ihre Lebensgewohnheiten dafür zu ändern (Lindqvist et al, 2017). Derzeit werden in der Schwangerenbegleitung verschiede Ansätze genutzt, um die Gesundheit von Frauen und neugeborenen Kindern zu erhalten und zu fördern. Ein zielführendes Konzept ist hier der salutogenetische Ansatz, der den Fokus von der Pathologie in Richtung Gesundheit verschiebt. Als wichtiger Punkt zur Gesundheitserhaltung und –förderung dient dabei das „Empowerment“ von Frauen (WHO, 1997). Empowerment wird mit Selbstermächtigung übersetzt und bezeichnet Maßnahmen und Strategien, die die Selbstbestimmung und die Autonomie erhöht.

In der randomisierten Studie „Motivation für die Geburt“ soll eine autonome Selbstmotivationsstrategie genutzt werden, mit der sich die Frauen auf die Geburt vorbereiten. Durch diesen Ansatz sollen Frauen unterstützt werden, selbstbewusster, zuversichtlicher und handlungsfähiger in die Geburt zu gehen (Bandura, 1977).

 

 

 

Literatur:

Bandura A. Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review, 1977; 84(2):191-21.

Lindqvist M, Lindkvist M, Eurenius E, Persson M, Mogren I. Change of lifestyle habits - Motivation and ability reported by pregnant women in northern Sweden. Sex. Reprod. Healthc. Off. J. Swed. Assoc. Midwives. 2017;13:83–90.

WHO. Jakarta Declaration on Leading Health Promotion into the 21st Century [Internet]. WHO. 1997 [cited 2017 Oct 16]. Available from: http://www.who.int/healthpromotion/conferences/previous/jakarta/declaration/en/