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CHERH 2 (POL-Studie): Präferenzen in der Organallokation am Beispiel der Lebertransplantation

Projektleitung:

Prof. Dr. Christian Krauth


Wiss. Mitarbeitende:

Tim Bartling

Carina Oedingen


Laufzeit:

2016 - 2020


Projektförderer:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)


Institution:

Center for Health Economics Research Hannover (CHERH)


Beteiligte Institutionen:

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Leibniz Universität Hannover (LUH)

Vor dem Hintergrund der niedrigen postmortalen Spenderquote in Deutschland, die häufig die letzte lebenserhaltende Möglichkeit für schwererkrankte Patienten darstellt, wird eine empirische Erhebung von Präferenzen der Organallokation durchgeführt. Die Analyse erfolgt am Beispiel der Lebertransplantation. Einbezogen werden die Präferenzen folgender drei Personengruppen: Bevölkerung, Patienten und Transplantationsmediziner.
Das Projekt untersucht Kriterien, die neben „Dringlichkeit“ und „Nutzen“ (Kriterien für die Vergabe von Organen nach dem Transplantationsgesetz (TPG)) für eine Allokationsent-scheidung relevant sind und welche relative Bedeutung diese zueinander aufweisen. Dabei werden bereits erprobte Methoden der Präferenzmessung angewandt mit dem Ziel diese erstmalig im Forschungsbereich der Lebertransplantation durchzuführen. Abschließend sollen die Ergebnisse in Workshops präsentiert und diskutiert werden, um Handlungsempfehlungen ableiten zu können.

Internetauftritt: www.cherh.de/6865.html