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MHH Palliativversorgung - Kunsttherapie

Über die Kunsttherapie auf der Palliativstation

Die Kunsttherapie ist ein bewährtes Verfahren innerhalb des multiprofessionellen Konzeptes der
Palliativstation und ermöglicht dem Menschen einen nonverbalen schöpferischen Zugang in der
Auseinandersetzung mit seiner Erkrankung und den damit verbundenen psychosozialen Bedürfnissen. Es erfordert hier einen besonders sensiblen und niederschwelligen Zugang. Orientiert wird sich grundsätzlich an den körperlichen, seelischen und kognitiven Bedürfnissen des Menschen und der gegebenen Situation. Ob es eine weitere Begegnung mit der Kunsttherapie gibt, ist nicht vorhersehbar. So sind diese „schöpferisch gelebten Momente“ umso wertvoller. Vorrangig eingesetztes Medium hier ist die Malerei. Nicht jeder Mensch hat das Bedürfnis sich malerisch auszudrücken, dieses sei vorangestellt. Dennoch greifen selbst hochbetagte Menschen, die seit ihrer Kindheit nicht gemalt haben, zum Pinsel und sind erstaunt über sich selbst.

  

Die Grundhaltung in der Begleitung ist wertfrei, achtsam und wohlwollend. Die leuchtenden Farben und reinen Naturhaarpinsel sprechen unmittelbar die Sinne an. Tun und Erleben sind wichtiger als das Produkt. Farbe und Form wirken für sich allein. Sich auf dem Papier ausdrücken und bewegen zu dürfen, wird als wohltuend erlebt. „Leichtigkeit“ kann mittels Pinsel und Farbe erlebt werden, gerade in dieser „schweren“ Lebensphase. Ein wichtiges Anliegen der Kunsttherapie ist, eine aktive Bildgestaltung zu ermöglichen. Gefühle dürfen Ausdruck finden, Bilder können geklärt werden, Lebensrückblicke finden statt, Erinnerungen werden belebt. Die Malenden können Ablenkung, Entlastung und Stärkung erfahren. Wenn der Mensch selbst nicht mehr in der Lage ist zu malen, besteht die Möglichkeit, für ihn zu gestalten. Dieses Angebot wird gern beobachtend und dabei Anteil nehmend, wahrgenommen.

  

  

"Wenn Worte fehlen, sprechen Bilder"

G. Schlottenloher

  

  

Dort, wo die herkömmliche Sprache sich nicht mitteilen kann oder möchte, sprechen die Bilder für sich allein. Die Bilder bleiben als Spuren der Erinnerung zurück.

Eine Patientin taucht ein ins „Selbstvergessene
Tun“, findet Ablenkung und schöpft Kraft.

  

  

Auseinandersetzung mit dem Krankheits-
geschehen. Ausdruck der Gefühlswelt.

Weiterführende Begleitung im Hospiz: Mutter und Tochter malen gemeinsam.

Wichtige Links

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