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Lehr- und Lernforschung

 

AG Lehr- und Lernforschung

 

Leitung: Dr. med. Markus Flentje DESA

Ziele und Projekte

Ziele der AG Lehr- und Lernforschung

 

Die Arbeitsgruppe Lehr- und Lernforschung der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin der MHH beschäftigt sich mit der Entwicklung von Ausbildungs- und Weiterbildungskonzepten für alle Tätigkeiten in der Anästhesie-, Notfall-, und Intensivmedizin. Ziel dabei ist es, in den Lehrveranstaltungen mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel praxisrelevantes zu lernen und die Anwendungskompetenz lange aufrechtzuerhalten.

Unsere Arbeitsschritte bestehen aus der Ermittlung der notwendigen Lerninhalte, Durchführung eines Aus- und Fortbildungskonzeptes und der anschließenden Evaluation. Um diese Ziele zu erreichen, wollen wir immer wieder zu bestimmten Fragestellungen mit den Menschen in Verbindung treten, die die medizinischen Tätigkeiten tagtäglich in der Praxis anwenden. Umsetzbarkeit und Praxisrelevanz stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Projektübersicht der AG Lehr- und Lernforschung

Aktuelles

SIM Journal Club II 2019

22. Oktober 2019

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 22. Oktober organisiert unsere AG wieder einen Journal Club zum Thema „Simulation“ der nicht nur für wissenschaftlich Interessierte spannend werden dürfte. Wir freuen uns über viele Teilnehmer und Diskussionen.

 

1. Gaupp R, Körner M, Fabry G. Effects of a case-based interactive e- learning course on knowledge and attitudes about patient safety: a quasi- experimental study with third-year medical students. BMC Med Educ. BMC Medical Education; 2016 Jul 8;:1–8. vorgestellt von Dr. Hendrik Eismann

 

2. Hamilton AL, Kerins J, MacCrossan MA, Tallentire VR. Medical Students’ Non-Technical Skills (Medi-StuNTS): preliminary work developing a behavioural marker system for the non-technical skills of medical students in acute care. BMJ STEL. BMJ Specialist Journals; 2019 Jul 4;5(3):130–9. vorgestellt von Dr. M. Flentje

 

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Markus Flentje

  • Wann? 22. Oktober 2019
  • Uhrzeit? 17.00 Uhr bis 19:00 Uhr
  • Wo? Simulationszentrum der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (Simulatorium)
  • CME-Punkte? 3 Punkte von der Ärztekammer Niedersachsen  
  • Die Kompetenz des Notarztes

    Die Kompetenz des Notarztes

    Projektleitung: Dr. med. Eike Carstens

     

    Die Komplexität der Notfallmedizin und die sich nach prähospital veränderten Möglichkeiten diagnostischer Maßnahmen erfordern ein ständiges Überprüfen der notwendigen Kompetenzen für den ärztlichen Mitarbeiter. Ziel des Projektes ist es, die Zielkompetenzen des Notarztes zu erfassen, die eine leitliniengerechte Behandlung ermöglichen.  

  • „Erweiterte Maßnahmen“ – Curriculumsentwicklung für Entrustable Professional Acitivities (EPA)

    „Erweiterte Maßnahmen“ – Curriculumsentwicklung für Entrustable Professional Acitivities (EPA)

    Projektleitung: Dr. med. Eike Carstens

     

     

    Nichtärztliches Personal im Rettungsdienst ist mit der Durchführung invasiver Maßnahmen in Ihrem Arbeitsalltag konfrontiert. Wie können diese Maßnahmen gelehrt, gelernt und der Kompetenzerhalt gesichert werden? Wir entwickeln Ausbildungscurricula für invasive Maßnahmen für Nicht-Ärztliches-Personal (Angelehnt am Kern-Zyklus).

  • „Strukturierte Bewertung von Stressfaktoren in der präklinischen Notfallmedizin und Etablierung eines bedarfsadaptierten Simulationstraininges zur Reduktion von Stress in komplexen Versorgungssituationen"

    Projektleitung: Dr. med. Hendrik Eismann

     

    Mitarbeiter im Rettungsdienst arbeiten arbeitspsychologisch unter den Bedingungen von "High Risk Organisations" (HRO). Hoher Zeit- und Handlungsdruck, Verantwortung für Gesundheit und Leben von Patienten unter Öffentlichkeitsdruck gehören zu den Rahmenbedingungen. Dies kann mutmaßlich zu hohen Stress mit den Folgen für u.a. Arbeitsmotivation haben. Ziel der Studie ist, es für verschiedene Berufsgruppen (Rettungsassistenten, Notfallsanitäter, Notärzte) einen Stressevaluationsbogen zu entwickeln, der anschließend die Grundlage für bedarfsangepasste Trainings zu diesem Bereich führt.

  • "Erweiterte Maßnahmen" - welches Training benötigt der Notfallsanitäter? technical-skill versus non-technical-skill Training"

    Projektleitung: Dr. med. Markus Flentje DESA

     

    Gemeinsam mit dem DRK Uelzen e.V. werden Notfallsanitäter/-innen in technischen oder nicht-technischem Training fortgebildet. Nach einem Jahr überprüfen wir die Handlungskompetenz, um Aussagen über notwendige Trainingsstrukturen zu treffen.

  • "Einsatz der Videolaryngoskopie zur Schulung der Intubation in der Notfallsantiäter-Ausbildung"

    Projektleitung: Lion Sieg

     

    Die Videolaryngoskopie ist seit vielen Jahren aus der Anästhesie und der klinischen Notfallmedizin nicht mehr wegzudenken. Neben der Indikation zur Sicherung des schwierigen Atemwegs gibt es Überlegungen videolaryngoskopische Verfahren standardmäßig zur Sicherung des Atemwegs einzusetzen. 

    Eine weitere Einsatzmöglichkeit der Videolaryngoskopie ist das strukturierte Erlernen der Anwendung der konventionellen Laryngoskopie. Der Trainer hat durch den Einsatz videolaryngoskopischer Verfahren die Möglichkeit seinen Auszubildenden effektiv anzuleiten.

  • "Anwendung von Macht in der Ausbildung von Hoch-Risiko-Unternehmen"

    Projektleitung: Dr. med. Markus Flentje

     

    Vertrauen, Machtverhalten und Führungsverhalten von Lehrkräften haben Auswirkung auf Lernen und Arbeiten von Auszubildenden. Die Studie soll die Auswirkungen dieser Bereiche im Ausbildungsverhältnis einer „High Risk Organisation“ untersuchen und Rückschlüsse darauf erarbeiten, welche Faktoren die Leistung des Auszubildenden beeinflussen.

    In Kooperation mit Johanniter Akademie - Bildungsinstitut Hannover und Deutsches Rotes Kreuz Rettungsschule Goslar

  • „Strukturierte Analyse des Trainingsbedarfes bis zur optimierten Anwendung des ACCD (automated chest compression device) LUCAS® und Entwicklung einer Anwenderempfehlung im Reanimationsalgorithmus (ATALAR)“

    Projektleitung: Dr. med. Stephan Höft + Dr. med. André Gerdes

     

    Die Reanimation zeichnet sich aufgrund der Thoraxkompressionen mit einer angestrebten Frequenz von ca. 100 Kompressionen/min durch eine starke körperliche Belastung aus. Technische Systeme, wie das ACCD System LUCAS können eine optimale Druckfrequenz und Drucktiefe bieten. In der Patientenbehandlung konnten bisherige Studien einen Vorteil dieser Systeme nicht belegen. Ein Grund dafür kann sein, dass die auf den ACLS-Guidelines basierenden üblichen Ausbildungen des präklinisch eingesetzten Rettungsdienstpersonals die Implementierung des Unterstützungssystems nicht vorsehen. Ziel der vorliegenden Studie ist es die Lernkurve mit ACCD-Systemen und Anwendbarkeit im Reanimationsalgorithmus zu beschreiben und damit die Grundlage für die mögliche Einführung in die Arbeitsrealität zu schaffen.

  • "Transferklima nach Simulationskursen mit Team Resource Management Schwerpunkt" (abgeschlossen)

    Projektleitung: Dr. med. Hendrik Eismann

  • "Veränderung der Kollektiven Orientierung durch "HAINS Campus" bei Studierenden" (abgeschlossen)

    Projektleitung: Dr. med. Markus Flentje

    Doktorand: Svetlozar Tsvetanov

     

    Mit der Einführung des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkataloges Medizin im Jahre 2015 wurde erstmals die ärztliche Rolle in verschiedensten Facetten beschrieben. Als Mitglied eines Teams sind u.a. die Kompetenzen „partnerschaftliche Zusammenarbeit“ mit an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen genannt. Für den Bereich Anästhesiologie sind Simulationskurse als Intervention zur Steigerung der Teamleistung anerkannt. Von Diskrell et. al. wurde der Begriff „Kollektive Orientierung“ eingeführt, der die Bereitschaft beschreibt, in einem Team engagiert zu arbeiten. Ein Fragebogen für den deutschsprachigen Raum ist etabliert. Derzeitige Arbeiten zeigen auch Lernkurven für Non-Technical-Skills nach Seminaren durch Beurteilungen von Trainern. Die unabhängige Messskala der „Kollektiven Orientierung“ wurden im Studierendenbereich noch nicht eingesetzt.

  • "Die Praxisausbildung von Notfallsanitätern - notwendige Qualitäten des Praxisanleiters" (abgeschlossen)

    Projektleitung: Dr. med. Markus Flentje DESA

     

    Mit der Einführung des Berufsbildes "Notfallsanitäter" zum 1.1.2014 (NotSanG) wurde erstmals eine dreijährige Berufsausbildung für den Bereich "Rettungsdienst" geschaffen. Um die Kompetenzziele der Ausbildung zu erreichen, werden in der Praxis geeignete Fachkräfte, sog. Praxisanleiter eingesetzt. 

    Ziel der Untersuchung ist es Führungsstile, Verhaltensweisen und Eigenschaften von Praxisanleiter zu identifizieren, die von den Auszubildenden als positiv für den Lernerfolg und die Leistung wahrgenommen werden.

  • „Interprofessionelle Konflikte nach Einführung des Berufsbildes ”Notfallsanitäter“" (abgeschlossen)

    Projektleitung: Dr. med. Markus Flentje DESA

     

    Die Ergebnisse unseres Projektes sind in der Zeitschrift Notfall + Rettungsmedizin des Springerverlages veröffentlicht worden: LINK

Kooperationen

 

Unsere Arbeitsgruppe unterhält zahlreiche Kooperationen und Kontakte zu abteilungsinternen Arbeitsgruppen und anderen Abteilungen der MHH. Zusätzlich besteht eine enge Kooperation mit der DRK Rettungsschule Niedersachsen und dem Deutschen Roten Kreuz Uelzen. Wir arbeiten mit Prof. Dr. Dipl.-Psych. Vera Hagemann (Fachgebiet Personalwesen - Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen) in in einigen Simulationsprojekten eng und vertrauensvoll zusammen. Bei allen Partnern bedanken wir uns für die exzellente Zusammenarbeit.

Publikationen

  • Instructors for on-the-job training of advanced paramedics - definition of competencies and development of a quality management tool for a "High Responsibility Organization". Dr. med. M. Flentje, D. Böhmelt, L. Sieg, Dr. H. Eismann DOI: 10.3205/zma001216

  • Evaluation der Notfallsanitäterprüfung in Niedersachsen Eine subjektive Bewertung aus Sicht von Prüfungsverantwortlichen. Dr. med. H. Eismann, K. Enke, F. Scheinichen, D. Böhmelt, DESA Dr. med. M. Flentje. Notfall + Rettungsmedizin

  • Erlernen „erweiterter Maßnahmen“ in der Ausbildung zum Notfallsanitäter Evaluation von Lernort und subjektivem Kompetenzerwerb. Dr. med. M. Flentje, D. Schulte, A. Askamp, F. Scheinichen, Dr. med. H. Eismann. Notfall + Rettungsmedizin
  • [Care of Patients During Emergency Caesarian Section - Evaluation of Quality Characteristics from the Patients Point of View]. M. Flentje, C. von Kaisenberg, J. Achenbach, H. Eismann DOI: 10.1055/a-0756-5380
  • Erweiterte Maßnahmen und interprofessionelle Konflikte nach Einführung des Berufsbildes Notfallsanitäter - Subjektive Umfrage im Rettungsdienstbereich Niedersachsen M. Flentje, M. Block, R. Seebode, L. Sieg, H. Eismann DOI: 10.1007/s10049-018-0419-6
  • "Lernen im geschützten Umfeld": Implementierung in die Fort- und Weiterbildung Lion Sieg, Lars Friedrich, Hendrik Eismann DOI: 10.1055/s-0043-105259
  • Simulation als Fortbildungsmethode zur Professionalisierung von Teams Markus Flentje, Hendrik Eismann, Lion Sieg, Lars Friedrich, Georg Breuer DOI: 10.1055/s-0043-105261
  • Kompetenzbasierte Ausbildung im "geschützten Umfeld": vom Schonraum zum Realraum Christina Quandt, Lars Friedrich DOI: 10.1055/s-0043-105257
  • Subjektiver Kompetenzgewinn zur Durchführung eines Notfallkaiserschnitts mittels interdisziplinärem Simulationstraining. Flentje, Markus & Schott, Martin & Woltemate, Anna-Lena & Jantzen, Jan-Peter  DOI: 10.1055/s-0043-111803.
  • Improved success rates using videolaryngoscopy in unexperienced users: a randomized crossover study in airway manikins. H. Eismann, L. Sieg, N. Etti, L. Friedrich, C. Schröter, P. Mommsen, C. Zeckey DOI: 10.1186/s40001-017-0268-7
  • Simulator-Based Air Medical Training Program Christoph Life: From Concept to Course. Winkelmann M, Friedrich L, Schröter C, Flemming A, Eismann H, Sieg L DOI: 10.1016/j.amj.2016.03.002
  • Simulating a patient's fall as a means to improve routine communication: Joint training for nursing and fifth-year medical students. Flentje M, Müßel T, Henzel B, Jantzen J-P.  DOI: 10.3205/zma001018
  • Ergänzungsprüfung Notfallsanitäter für Rettungsassistenten: Erfahrungen aus einem Jahr Vorbereitung, Schulung und Prüfung. Flentje, Markus & Seebode, R & Flemming, Andreas DOI: 10.1007/s10049-016-0237-7.1
  • Etablierung eines interprofessionellen simulationsgestützten Kreißsaaltrainings. Flentje, M; Schott, M; Pfützner, A; Jantzen, JP DOI: 10.1007/s10049-013-1799-2

Das Team

Mitarbeiter

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Dr. Markus Flentje (AG Leiter)

17-3654

flentje.markusmh-hannover.de

Dr. Eike Carstens

-

carstens.eikemh-hannover.de

Dr. Hendrik Eismann

17-3145

eismann.hendrikmh-hannover.de

Dr. Lars Friedrich

17-3346

friedrich.larsmh-hannover.de

Dr. André Gerdes

17-3305

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Dr. Stephan Höft

17-3630

hoeft.stephanmh-hannover.de

Lion Sieg

17-3756

sieg.lionmh-hannover.de

Svetlozar Tsvetanov (Doktorand)

17-2712