SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

·  B12: Gaestel


DFGSFB 566
Zytokin-Rezeptoren und Zytokin-abhängige Signalwege
als therapeutische Zielstrukturen

Teilprojekt B12

 

 

Thema:

MAPKAP Kinase 2 (MK2)in der Entzündungsantwort: Molekulare Mechanismen und Eignung als Zielstruktur für die Therapie

Fachgebiet und Arbeitsrichtung:

Molekular- und Zellbiologie, Signaltransduktion

Leiter:

Prof. Dr. rer. nat. Matthias Gaestel

Dr. med. Alexey Kotlyarov

Dienstanschrift:

Institut für Biochemie/Physiologische Chemie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Telefon:

+49 511 532 2825 (MG)

+49 511 532 9811 (AK)

Telefax:

+49 511 532 2827

Email:

Gaestel.MatthiasMH-Hannover.de

kotlyarov.alexeymh-hannover.de

Internet:

http://www.mh-hannover.de/institute/biochemie/Gaestel/2.htm

 

 

 

Zusammenfassung

Das Projekt umfasst die weitere Analyse der Funktion der MAP Kinase-aktivierten Proteinkinase 2 (MK2) mit Hilfe von MK2-defizienten Zellen, Geweben und Tieren sowie ersten niedermolekularen MK2-Inhibitoren.

Zum einen sollen die molekularen Mechanismen der Beeinflussung der Zytokinbiosynthese durch MK2 besser verstanden werden. Dazu sollen die funktionellen Konsequenzen der TTPModifikation durch MK2 sowie die Rolle weiterer identifizierte Bindungspartner von TTP  (z.B. Pin1 und PP2A) für die post-transkriptionelle Genregulation untersucht werden. Darüber hinaus soll die Bindung von MK2 an Komponenten des Polycomb Repressive Complex und eine mögliche Regulation der Zytokinbiosynthese auf transkriptioneller Ebene analysiert werden.

Zum anderen soll im Mausmodell die Eignung der MK2 als Zielstruktur für die Therapie von entzündlichen Erkrankungen weiter abgeschätzt werden. Im Rahmen bereits bestehender Kooperationen sollen Modelle der Entzündung der Haut und der rheumatoiden Arthritis in ihrer Abhängigkeit von MK2 in der Maus weiter untersucht werden. Dazu sollen WT, MK2-  defiziente und MK2-Inhibitor behandelte Tiere miteinander verglichen werden. Die mögliche Beteiligung von MK2 an der Kontrolle des Zellzyklus, in Krebsentstehung und Hämatopoese soll analysiert werden, um eventuelle Nebenwirkungen der systemischen Hemmung der MK2 rechtzeitig zu erkennen.