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Back-up-Lager-Strategien für Biobanken / TMF Workshop - Ein Rückblick

 

Ein Rückblick auf den Workshop

 

Der am 10.06.2016 im CRC Hannover stattgefundene TMF-Workshop "Back-up-Lager-Strategien für Biobanken" hat erstmals das Thema "Disaster-Management" für humane Biobanken breit beleuchtet und vor dem Hintergrund europäischer Entwicklungen geschärft.

Ziel des Workshops war es zu eruieren, ob eine kritische Masse für die Entwicklung generischer Tools zur Selbsteinschätzung bezüglich Havarien (self-assessment-tests) sowie für Back-up-Fähigkeiten existiert.


Das Vortragsprogramm umfasst nationale, wie auch internationale Aspekte aus dem Bereich Klinik, Studie, Industrie und Forschung im Bereich Back-up-Lagerung und Biobanking.  


In der anschließenden Diskussion kristallisiert sich heraus, dass alle Teilnehmer die Notwendigkeit von Back-up-Lagerung erkannt haben und an einer realisierbaren Lösung interessiert sind. Hierbei gibt es mehrere Ansätze Backup-Lagerungen zentral oder dezentral zu verwirklichen. Neben der Möglichkeit eines externen für jeden zugänglichen zentralen Neubaus wird eine gegenseitige Back-up-Lagerung in den einzelnen Biobanken diskutiert.

Hierzu sollten jedoch im Vorfeld wichtige rechtliche und ethische Fragen geklärt und festgelegt werden. Dazu gehört auch die Ausweitung des Broad Consent, der eine externe Backup-Lagerung für die Proben ermöglichen muss. Auch sollte die Kompatibilität der Proben und Daten sichergestellt sein und qualitätssichernde Transportbedingungen entwickelt werden, um eine einheitliche hohe Probenqualität gewährleisten zu können.

 

Im Rahmen des TMF Workshops gab es die Möglichkeit die HUB zu besichtigen.



Programm und Vorträge des Workshops:

 

11.00 Uhr Begrüßung

Prof. Dr. Thomas Illig (MHH Hannover)

 

11.10 Uhr Einführung: Die Notwendigkeit von Biobank-Back-up-Strukturen in Deutschland

Prof. Dr. Thomas Illig (MHH Hannover)

 

11.40 Uhr Risikomanagement: IT-Anforderungen für externe Probenlagerung

Dr. Sandra Seelke (Universitätsmedizin Göttingen)

 

12.10 Uhr Technische Lösungen für Back-up-Transporte

Überwiegen die Gefahren durch den Transport den Nutzen des Back-ups?

Dr. Vincent von Walcke-Wulffen (BioKryo GmbH, Sulzbach)

 

12.40 Uhr Mittagspause

 

13.40 Uhr Rechtliche Voraussetzungen für Back-up-Lösungen

Dr. Oliver Pramann (Kanzlei 34, Hannover)

 

14.10 Uhr Realisierte Back-up-Lösung am Beispiel der Nationalen Kohorte

Dr. Andreas Hoerlein (Helmholtz Zentrum München)

 

14.40 Uhr Back-up solution in the Netherlands: LifeLines Biobank

Marcel Bruinenberg (Lifelines Groningen)

 

15.10 Uhr Diskussion

Mögliche Back-up-Szenarien der großen deutschen Biobanken – Chancen und Pitfalls

 

16.00 Uhr Ende des Workshops

 

 

TMF-Flyer