SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Therapieangebote für spezielle Krankheitsbilder

Herzfehlerchirurgie        Interventionelle Therapie        Herz-Diagnostik        EMAH        Herzfehlerüberblick

Therapieangebote für spezielle Krankheitsbilder

Lungenhochdruck

Für einige der von uns betreuten Patientengruppen haben wir hier eine kleine Zusammenstellung von Informationen für Sie vorbereitet. Sollten Sie mehr Informationen wünschen, sprechen Sie uns an.

  

Falls Sie Informationen zu angeborenen Herzfehlern benötigen, schauen Sie sich doch in unserem Herzfehlerüberblick um!
 
» mehr Informationen zu angeborenen Herzfehlern

Herzrhythmusstörungen

Herzinsuffizienz

Herzmuskelentzündungen

Pulmonale Hypertension & Rechtsherzversagen

Wenn der Druck in den Gefäßen zur Lunge – den Lungenschlagadern – zu hoch ist, kann das dramatische Folgen für das Herz haben: Die rechte Herzkammer, die das Blut in die Lunge pumpt, muss mehr Arbeit leisten, bis die Kammer nicht mehr kann, größer wird (dilatiert) und die linke Kammer zusammendrückt (komprimiert).

  

Wir haben eine spezielle Sprechstunde für Patienten mit pulmonaler Hypertension, die nach den Ursachen sucht und spezielle Therapiekonzepte anbietet, von medikamentöser Therapie bis hin zu einer möglicherweise notwendigen Lungentransplantation. Anmeldungen für die Sprechstunde nehmen Sie bitte hier unter der Angabe (Pulmonale Hypertonie-Sprechstunde) vor.

  

Das Krankheitsbild der pulmonalen Hypertension ist auch Gegenstand unserer aktuellen Forschung: Herr Prof. Dr. Hansmann arbeitet mit seinem Team zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung und hat seit 2013 mehrere Arbeitsgruppen und ein europäisches Netzwerk zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie gegründet.

  

Mehr Informationen finden Sie hier:

  

» Arbeitsgruppen von Prof. Dr. med. Georg Hansmann

» zum European Pulmonary Vascular Desease Network

» zum PFZ-Hansmann-Labor

» zum Zentrum für Pulmonale Hypertonie im Kindesalter (integriert ins ZSE der MHH)

Rhythmusdiagnostik & Rhythmustherapie

Manchmal brauchen auch schon ganz kleine Patienten direkt nach der Geburt einen Herzschrittmacher, weil schon im Mutterleib das Herz zu langsam schlägt. Zum Beispiel bei einem angeborenen Überleitungsdefekt (AV-Block III°).  Diese und andere Patienten mit Schrittmachersystem brauchen regelmäßige Kontrollen der Schrittmachertherapie.

  

Auf der anderen Seite gibt es ältere Patienten, die zum Beispiel aufgrund von Herzmuskelerkrankungen ein hohes Risiko für fatale Herzrhythmusstörungen haben und daher ein System zur Verhinderung dieser Ereignisse brauchen (ICD – Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator). Oder Patienten, die immer wieder an Phasen von sehr schnellen Herzschlägen (Tachykardien) leiden und eine medikamentöse Therapie oder eine elektrophysiologische Untersuchung mit Verödung einer Leitungsbahn benötigen. Manchmal ist es dabei notwendig, mit einem tragbaren System (Event-Recorder) die Rhythmusstörung zu erfassen, um die geeignete Therapie zu planen.

  

In Zusammenarbeit mit dem Team der Kardiologie finden wir nach einer entsprechenden Diagnostik eine individuelle, für jeden Patienten zugeschnittene Lösung. Termine vereinbaren Sie bitte unter Angabe der Vordiagnostik und ggf. des schon implantierten Schrittmachers oder ICD.

  

» zur Terminvergabe in der Kardio-Ambulanz

Konservative Therapie

Oftmals benötigen Patienten vor oder nach Herzoperationen oder bei Erkrankungen des Herzmuskels eine medikamentöse Therapie. Die Einstellung auf die Medikamente erfolgt bei kleinen Kindern oft im Rahmen eines stationären Aufenthaltes, meist auf der Station 68.

  

Für ein gutes Gedeihen ist eine gute und ausreichende Zufuhr von Nahrung und damit Kalorien von entscheidender Wichtigkeit. Bei kleinen Kindern ist es daher manchmal notwendig, über eine Sonde (meist über die Nase bis in den Magen) die Nahrung zu geben. So erschöpfen sie sich nicht in den Trinkphasen und können trotz Herzerkrankung zunehmen.

  

» mehr Informationen zu unserer Station 68b

Herzmuskelerkrankung (Myokarditis)

Neben angeborenen Erkrankungen des Herzens gibt es auch durch übertragbare Krankheitserreger vermittelte Herzmuskelerkrankungen, wie zum Beispiel die Herzmuskelentzündung. Dabei kann es im Rahmen von einer Infektion durch Viren zu einer Beteiligung des Herzmuskels kommen. Die Patienten können sich dann auch nach der akuten Phase noch leistungsschwach finden, weil das Herz zwar schnell, aber nicht gut pumpt. Zur Diagnosestellung dienen Blutentnahmen, Ultraschalluntersuchung und eine Herzkatheteruntersuchung mit  Entnahme eines winzigen Stückchens Herzmuskel zur mikroskopischen Untersuchung.  Therapeutisch sind oftmals dann zunächst stabilisierende Maßnahmen auf der Intensivstation notwendig, im Verlauf Hilfe in Form von Tabletten oder Sirup. Erholt sich das Herz nicht, ist gelegentlich auch ein Kunstherzsystem erforderlich. In vielen Fällen heilt die Entzündung wieder aus.

  

Wir nehmen teil an einer systematischen Untersuchung aller Patienten, die sich unter dem Verdacht einer Myokarditis vorstellen, um neue Erkenntnisse in diesem Bereich zu gewinnen. Mehr Informationen finden Sie im Internet auf der Webseite www.mykke.de. Weitere Informationen und Hilfe zum Thema Herzmuskelerkrankung finden Sie auch unter folgenden Links:

  

» Als Patient können Sie sich jederzeit an unsere Kardio-Ambulanz wenden.

» Als Fachkollege nutzen Sie in Notfällen bitte unsere Angebote zur Notfallverlegung von Patienten.

» Über die kardiologische Zweisung können Sie in elektiven Fällen Patienten an uns überstellen.

Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin

  

Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hanover