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Leitartikel der HUB im Schwerpunktheft »Biobanken« des Bundesgesundheitsblatts

 

 

 

In dem aktuellen Schwerpunktheft „Biobanken“ des Bundesgesundheitsblatts für Gesundheitsforschung und Gesundheitsschutz vom Februar 2016 ist von der HUB ein Leitartikel mit dem Titel „Zentralisierte Biobanken als Grundlage für die medizinische Forschung“ veröffentlicht worden. Der Artikel gibt einen Überblick über die Grundlagen des Biobanking, der Infrastruktur, den IT-Systemen, den Eigentumsrechten und Governancestrukturen, dem Projekt-und Qualitätsmanagement und gewährt einen Ausblick in zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Biobanking in Deutschland und international.

 

Das Schwerpunktheft zum Thema Biobanken im Bundesgesundheitsblatt ist online verfügbar:

http://link.springer.com/journal/103/onlineFirst/page/1

 

Abstracts:

http://bbmri.de/documents/10184/13584/Biobanken.pdf/cf49a489-e365-41de-a6d4-c71819934e5c

 

 

Zusammenfassung:

 

I. Bernemann · M. Kersting · J. Prokein · M. Hummel · N. Klopp · T. Illig

 

Zentralisierte Biobanken als Grundlage für die medizinische Forschung

 

Biobanken bilden die Grundlage für einen Großteil der biomedizinischen Forschung. Mit der Entwicklung, dem Aufbau und dem Betrieb von Biobanken ist eine Vielzahl von Fragen verbunden, die vor allem die Erhebung, Speicherung, Nutzung und Weitergabe von Proben und Daten sowie die gesellschaftliche Einbindung dieser Prozesse betreffen. Diese komplexen Anforderungen können in der Regel nur von großen zentralisierten Biobanken erfolgreich bewältigt werden. Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren im klinischen Umfeld zentralisierte Biobanken in zahlreichen deutschen Universitäten gegründet und ausgebaut. Ähnliche Aktivitäten finden auch im europäischen Ausland sowie weltweit statt. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Anforderungen an zentrale Biobanken und deren Hauptaufgabengebiete wie z. B. die hoch qualitative Probenpräanalytik und Probenlagerung, die Schaffung professioneller IT-Strukturen, den Datenschutz, ethische Aspekte sowie das Qualitäts- und Projektmanagement.

 

 

Bundesgesundheitsbl DOI 10.1007/s00103-015-2295-2

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016

 

 

 

 

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