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Aktuelles, 30. April 2015

Negativer PET-CT Scan: Kein Nachweis von Amyloid in der Großhirn-Rinde

Neue Technik zur Frühdiagnostik bei Verdacht auf Alzheimer-Demenz

 

Die gezielte Bildgebung von Amyloid-Plaques im Gehirn mittels Positronen-Emissions-Tomographie ist nun auch an der MHH klinisch verfügbar. Mit dem zugelassenen Marker Fluor-18 Florbetaben (Neuraceq®) wurden erste Untersuchungen durchgeführt.

 

Bei Amyloid-Plaques im Gehirn handelt es sich um Protein-Ablagerungen, die zur Entwicklung einer Alzheimer-Demenz beitragen, und deren Nachweis bei der Früherkennung eine Rolle spielen kann. Besonders in der Entwicklung neuer Medikamente gegen die Alzheimer-Erkrankung soll dem Test eine Schlüsselrolle zukommen. Es ist aber auch jetzt bereits in Zweifelsfällen sinnvolle klinische Information zu gewinnen:  So lässt ein negativer Amyloid PET Scan eine Alzheimer-Demenz als Ursache möglicher Symtome mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschliessen.

 

Die Kosten für den Test werden derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen, jedoch von den meisten privaten Kostenträgern übernommen.

Für weitere Informationen und zur Findung möglicher individueller Lösungen für die Durchführung eines Scans steht das Team der Nuklearmedizin zur Verfügung.

 

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