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Aktuelles, 4. Juni 2014

Das PET-Zentrum der MHH
Beispiel einer PSMA PET/CT: Lymphknotenmetastasennachweis im Becken

Neue Dimension der molekularen Bildgebung des Prostatakarzinoms

 

Zur genaueren Erkennung von Tumorherden bei Patienten mit Prostatakarzinom wurde an der Klinik für Nuklearmedizin der MHH nun ein neuer, hochempfindlicher Marker für die PET/CT eingeführt. Das Radiopharmakon Gallium-68-DOTA-PSMA bindet an prostata-spezifisches Membran-Antigen (PSMA) auf der Oberfläche von Tumorzellen und ermöglich so die Bildgebung mit hohem Kontrast.

 

Die neue Technik ist den bisher angewendeten PET-Markern deutlich überlegen. Ein positiver Nachweis von Tumorherden kann auch bei noch niedrigen Werten des Tumormarkers PSA von <1 gelingen. Die kurze Halbwertszeit und die aufgrund des hohen Kontrastes geringe injizierte Aktivität führen außerdem zu einer niedrigen Strahlenexposition, die unterhalb der jährlichen natürlichen Strahlenexposition liegt. Dazu trägt auch der neue PET/CT-Scanner der MHH vom Typ Biograph mCT 128 Flow bei, der das derzeit empfindlichste System seiner Art ist. Sowohl der Marker Ga-68-DOTA-PSMA als auch der Scanner stehen in Niedersachsen nur am PET-Zentrum der MHH zur Verfügung.

 

Die Ga-68-PSMA PET/CT wird arbeitstäglich an der Klinik für Nuklearmedizin angeboten, die im Rahmen des Prostatakarzinom-Zentrums eng mit der Klinik für Urologie zusammenarbeitet. Sie stellt neben der ebenfalls an der MHH verfügbaren Knochenmetastasen-Therapie mit Radium-223 (Xofigo®) die zweite große nuklearmedizinische Neuerung im Bereich Prostatakarzinom dar.

 

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» zum "Urogramm" der Klinik für Urologie der MHH, mit Vorstellung der PSMA PET-CT in Ausgabe 01/2014 

 

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