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Aktuelles, 6. August 2013

Selektive interne Radiotherapie (SIRT): Innovatives Verfahren zur Behandlung von Lebertumoren ist jetzt auch an der MHH verfügbar

Multimodale Bildgebung im Rahmen der SIRT: PET-Aufnahmen des Y-90 Therapeutikums, fusioniert mit Planungs-MRT der Leber

 

SIRT steht für "selektive interne Radiotherapie" und ist ein  neuartiges Verfahren zur Behandlung bösartiger Lebertumoren, das wirksam eingesetzt werden kann, wenn Standard-Behandlungsverfahren keinen Erfolg mehr zeigen.

 

Bei der SIRT werden über einen gezielt in die Leberarterie gelegten AKtheter kleine radioaktive Kügelchen verabreicht, die in den den Tumor versorgenden Blut-Gefäßen hängen bleiben und zu einer umschriebenen Bestrahlung des Tumorgewebes führen.

 

An der MHH hat sich ein interdisziplinäres Team um Dr. Brunkhorst und Prof. Bengel (Klinik für Nuklearmedizin), PD Dr. Meyer und Prof. Wacker (Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie), Dr. Jäckel, Prof. Vogel und Prof. Manns (Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie), sowie Dr. Rudolf und Fr. Prof. Geworski (Medizinphysik) zusammengefunden.

Nach intensiven Vorbereitungen und detaillierten Planungen der Gesamtabläufe wurde jetzt der erste Patienten mit hepatozellulärem Karzinom erfolgreich therapiert.

 

Die verfügbaren Kapazitäten sollen schrittweise ausgeweitet werden, um diese neue Behandlungsform weiteren Patienten verfügbar zu machen.

 

Ansprechpartner in der Klinik für Nuklearmedizin ist Dr. Thomas Brunkhorst, Facharzt für Nuklearmedizin (0511-5324023).

 

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