SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Klinische Studien

 

Warum klinische Studien?  

  

Um Therapiekonzepte systematisch auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen.

  

  

  

Bei der Unsicherheit der Vorhersage eines Erkrankungsverlaufs ist es oft schwierig, auf der Basis unkontrollierter klinischer Beobachtung zu sagen, ob eine bestimmte Behandlung ein Therapieergebnis günstig beeinflusst oder nicht.  Eltern und kranke Kinder sollen sich nicht nur auf die persönliche Erfahrung des behandelnden Arztes verlassen müssen, sondern auf Behandlungskonzepte, die in klinischer Studienforschung erarbeitet wurden.

  

Klinische Studien sind notwendig zur Entwicklung wirksamer Therapien und tragen damit zur Verbesserung von Heilungschancen bei. Sie erlauben den betroffenen Kindern und Jugendlichen, am wissenschaftlichen Fortschritt teilzuhaben. Im Umkehrschluss sollten klinische Studien nicht durchgeführt werden, wenn keine realistische Chance besteht, eine valide und verlässliche Antwort auf eine gut definierte medizinische Fragestellung zu geben!

  

Die Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher ist also eng mit der Durchführung klinischer Studien verbunden. Die meisten unserer Patienten werden nach den Therapieoptimierungsstudien oder den krankheitsspezifischen Registern der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) behandelt. Für einige GPOH-Studien und Register ist die Leitung  und Koordination in unserer Klinik angesiedelt.

  

Als akkreditiertes ITCC-Zentrum (Innovative Therapies for Children with Cancer) betreuen wir zudem klinische Studien der Phasen I – IV.

  

Das Studienbüro unterstützt die Ärztinnen und Ärzte in der organisatorischen Umsetzung der verschiedenen Studien.

  

  

Therapieoptimierungsstudien der GPOH

  

  

  

Wegen der Seltenheit maligner Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter haben sich auf nationaler und internationaler Ebene pädiatrische Onkologen zusammengeschlossen und Therapieoptimierungsstudien erarbeitet. Ziel der Therapieoptimierungsstudien ist, die Therapien zu optimieren, dadurch die Prognose zu verbessern und die Nebenwirkungen bei gleichen Heilungschancen zu verringern.

  

Desweiteren werden Daten von seltenen Erkrankungen in sogenannten krankheitsspezifischen Registern gesammelt um diese, ähnlich den Therapieoptimierungsstudien, wissenschaftlich auszuwerten und auch hier die Therapieansätze zu verbessern.

  
 
Die Behandlung krebskranker Kinder nach den einheitlichen Vorgaben der Therapieoptimierungsstudien und der Register vereinigt ein qualitätsgesichertes Behandlungskonzept mit der Berücksichtigung dringender wissenschaftlicher Fragestellungen und ist eine der großen Erfolgsgeschichten der Kinderheilkunde. Inzwischen werden über 90% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland mit malignen oder seltenen Erkrankungen nach den Therapieoptimierungsstudien und den Registern der GPOH behandelt.

  

  

Weitere Informationen zum Thema:

  

Ausführliche Informationen zu den Therapieoptimierungsstudien und den krankheitsspezifischen Registern finden Sie beim Informationsportal "kinderkrebsinfo.de".

  

Eine Liste unserer aktiven ITCC- und GPOH-Studien und -Register können Sie sich hier herunterladen:

» Download Liste aktiver ITCC- und GPOH-Studien und Register (pdf)

  

Zudem haben wir Ihnen eine Liste unserer aktuellen Studien und Register des Bereichs Stammzelltransplantation in der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie zusammengestellt:

» Download Liste aktueller Studien und Register des Bereichs Stammzelltransplantation (pdf)
  

  

Danke für die Unterstützung unserer Arbeit:

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

  

Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover