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OP-Training für Ärzte und Pflegekräfte

Der Krankenhausaufenthalt insbesondere im Zusammenhang mit einer operativen Versorgung birgt ein hohes Risiko für den Patienten, sich in dieser Zeit mit einem Krankheitserreger zu besiedeln und/ oder zu infizieren. Um den Infektionen und der Besiedelung entgegen zu wirken, wurde an der MHH das so genannte OP-Training für das gesamte medizinische Personal in allen operativen Abteilungen etabliert.  
  
Ziel des OP-Trainings ist ähnlich wie bei einem Formel 1 Rennen, die Mitarbeiter auf den Boxenstopp (Operation), wo jeder einzelne Handgriff exakt ausgeführt werden muss, durch Training optimal vorzubereiten. Damit soll das präzise Zusammenspiel der Mitarbeiter insbesondere hinsichtlich hygienischer Aspekte gefördert werden, um auch in

Notfallsituationen auf einem hohen technischen und hygienischen Niveau zu arbeiten und somit das Risiko für postoperative Wundinfektionen so gering wie möglich zu halten.

In der Schulung wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der aktuelle Stand der Wissenschaft zum Thema Hygiene und Prävention im Zusammenhang mit der operativen Versorgung eines Patienten vorgestellt. Es geht unter anderem darum, wie OP-Kleidung, Mund- und Nasenschutz richtig angelegt werden, was bei der Händedesinfektion zu beachten ist und wie sich alle Beteiligten am OP-Tisch verhalten müssen. Darüber hinaus kommen die Übertragungswege von Krankheitserregern und Maßnahmen zur Vorbeugung einer Übertragung zur Sprache. Außerdem wird die Vorbereitung des Patienten auf die Operation, die Zubereitung von Infusionen und das Legen zentral-venöser Katheter thematisiert. Wie für den Boxenstopp ist auch für die operative Versorgung des Patienten eine regelmäßige Auffrischung und Aktualisierung im Sinne eines Trainings besonders wichtig, um den Patienten schnell und ohne Komplikationen wieder in seinen gewohnten Lebensrhythmus zu entlassen.