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Prof. Dr. Pich

 

 

Veränderungen in der Proteinexpression endothelialer Progenitorzellen bei koronarer Herzkrankheit: eine Proteomanalyse

 

 

Zirkulierende endotheliale Progenitorzellen (EPC) sind in der Lage in Endothelzellen (EC) zu differenzieren und damit zur Gefäßregeneration und/oder Bildung neuer Blutgefässe beizutragen. Sie sind somit positiv an der kardiovaskulären Homöostase beteiligt. Interessanterweise korreliert die Anzahl kardiovaskulärer Risikofaktoren mit einer reduzierten funktionellen Kapazität von EPC, die sich z.B. in einer deutlich reduzierten Fähigkeit zur Neovaskularisierung bei manifester Atherosklerose zeigt. Die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen sind wenig untersucht und bislang nicht verstanden. Die Analyse des zellulären Proteoms mittels zweidimensionaler Gelelektrophorese verbunden mit massenspektrometrischer Analyse stellt eine wertvolle Methode zur Aufklärung von zellulären Zusammenhängen dar, mit denen Proteine identifiziert werden können, die für Diagnose und Therapie von Erkrankungen neue Möglichkeiten eröffnen.

 

In dem beantragten Projekt sollen EPC aus dem peripheren Blut von gesunden Probanden und Patienten mit neu diagnostizierter koronarer Herzkrankheit isoliert werden. Das Proteom der EPC wird mittels zweidimensionaler Gelelektrophorese und Massenspektrometrie dargestellt werden. Durch Unterschiede in den Protein-Profilen der EPC von gesunden Probanden und kardiovaskulären Risikopatienten können Proteine identifiziert werden, die besonderen Anteil an der Funktion der EPC haben. Durch die vorgeschlagenen Experimente sind neue Erkenntnisse zur funktionellen Kapazität zirkulierender EPC zu erwarten.

 

Förderung: Brauckmann-Wittenberg Herz-Stiftung