SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Neocyst

 

NEOCYST ist ein multidisziplinäres Netzwerk von Klinikern, Genetikern und Wissenschaftlern mit dem  gemeinsamen Ziel der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihrer Familie, die von  angeborenen und erblichen zystischen Nierenerkrankungen betroffen sind.

Das Netzwerk soll das Verständnis für die Demographie, den Phänotypen und die Folgen, die genetischen Ursachen und die molekularen Pathomechanismen der zystischen Nierenerkrankungen im Kindesalter mit / ohne extrarenale Manifestationen fördern. Die Integration von mehreren landesweiten klinischen Registern unter der gemeinsamen Überschrift "zystischen Nierenerkrankungen" liefert die klinische Informationen und die Molekulargenetik, die erforderlich für validierte Genotyp-Phänotyp-Korrelationsanalysen und der Suche nach neuen Genen sind.

Die parallele Etablierung einer Biobank als Plattform für krankheitsspezifische translationale Forschung und hilft bei der Identifizierung von allgemeinen „pathways“ bei der Zystenbildung und dem Fortschreiten der Krankheit mit speziellem Fokus auf Zilienlängensteuerung, Signaltransduktion und planarer Zellpolarität durch die Verwendung von menschlichem Biomaterialien.

Im Fokus des Teilprojektes Biomaterialbiobank steht der Aufbau einer Biomaterial Sammlung von Patienten im frühen Beginn der zystischen Niere.

Die Sammlung umfasst Körperflüssigkeiten wie EDTA-Blut für Plasma, DNA, Serum, Urin und primäre Zellen. Innerhalb von 3 Jahren werden ca. 200 Patienten an diesem Projekt beteiligen sein, 60 Patienten werden pro Jahr in bis 6 klinischen Zentren des NEOCYST Konsortiums und deren Kooperationszentren rekrutiert werden. Die Patienten kommen zu Nachuntersuchungen.

Durch harmonisierten SOPs werden die Probegenerierung, -verarbeitung, -lagerung und der Probenversand an den Standard des Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), der TMF und ISBER angepasst. Die Proben werden in 2D-Barcode-Kryoröhrchen aliquotiert und in den klinischen Zentren eingefroren. Die Probe-Registrierung erfolgt in einem Web-basierten Registrierungstool.

Die Biomaterialien von den klinischen Standorten werden gefroren im Batch an die Hannover Unified Biobank (HUB) der MHH gesendet. In der HUB werden die Proben wird registriert, kontrolliert und in einem automatischen -80°C-Lager gelagert. Zwei Drittel der Proben werden für die Langzeitlagerung  in der Gasphase von Flüssigstickstofftanks eingelagert. Das restliche Drittel der Proben wird für einen schnellen Probenzugriff für die Teilprojekte des Konsortiums in dem automatisierten Lager gelassen.

Alle Prozesse werden durch moderne, sichere IT-Systeme unterstützt und erfüllen die Voraussetzungen des TMF-Datensicherheitskonzeptes. Ein zentrales Studienregister hält die die patientenbezogenen Phänotyp-Daten bereit.

Weitere Informationen: www.neocyst.de

 

 

 Sammlung