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DIGIT HF

DIGIT HF ist eine Studie zur Therapie der Herzschwäche, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Hierbei soll untersucht werden, ob der Wirkstoff Digitoxin, der die Kontraktionskraft des Herzens erhöht, das Leben von Patienten mit einer bestimmten Form der Herzschwäche verlängern und ihre Krankenhausaufenthalte verringern kann. Digitoxin gehört zur Gruppe der Digitalis-Präparate, die – ursprünglich aus dem Fingerhut gewonnen – bei ausgewählten Patienten zur Behandlung der Herzschwäche oder von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden können.  

Die Studienteilnehmer leiden unter fortgeschrittener, chronischer Herzschwäche mit verminderter Pumpleistung der linken Herzkammer, der sogenannten systolischen Herzinsuffizienz. In Deutschland sind davon bis zu zwei Millionen Menschen betroffen, es ist eine der häufigsten Ursachen für Tod und Krankenhausaufnahmen. Bei dieser Herzschwäche kann das Herz nur noch vermindert pumpen, was einen hohen Leidensdruck zur Folge hat: Die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten ist stark eingeschränkt, sie sind schnell erschöpft, haben Rhythmusstörungen, Luftnot oder sind sogar unbeweglich.

An der Studie sind 40 Zentren mit insgesamt rund 2.200 Patienten beteiligt einer Laufzeit von fünf Jahre. Hauptstudienzentrum ist die MHH.

Sammlung DIGIT HF