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AG Melk - Alterungsmarker im Urin

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Studie: "Alterungs- und Fibrosemarker im Urin von Nierentransplantat-Empfängern"
"Monitoring of senescence and IF/TA in renal allografts by transcript analysis of urinary exosomes"

Vernarbungen in einer Transplantat-Niere

Nierenbiopsie: Standard zum Nachweis von Vernarbungen

Untersuchung von Urin als Alternative zur Nierenbiopsie

In den vergangenen Jahrzehnten ist, insbesondere durch immer bessere Medikamente, das Überleben von Nierentransplantaten kontinuierlich besser geworden. Leider gibt es aber langfristig immer noch Transplantatverluste. Ein wichtiger, von unserer Arbeitsgruppe schon lange untersuchter Mechanismus ist die beschleunigte Alterung von Nieren, dem biologisch eine akzelerierte zelluläre Seneszenz zugrunde liegt. Zelluläre Seneszenz wird durch verschiedene negative Einflussfaktoren, die vor, während und nach einer Nieren-Transplantation auf das Organ einwirken, ausgelöst und führt schließlich zur Vernarbung (interstitielle Fibrose und tubuläre Atrophie), die dann den Funktionsverlust bedingt. In dieser Studie wollen wir den Ablauf dieser Veränderungen durch neuartige Untersuchungen aus dem Urin besser verstehen lernen.

  

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Untersuchung von Exosomen
aus Urinproben

Wissenschaftlicher Hintergrund    

  

Der langsame Funktionsverlust von Nieren-Transplantaten ähnelt einem beschleunigten Alterungsprozess. Wir konnten zeigen, dass biologisch dieser Beobachtung der Mechanismus der zellulären Seneszenz zugrunde liegt (siehe auch unser Projekt “Besseres Transplantatüberleben durch Blockade von Seneszenz-Mechanismen“). Unsere bisherigen Untersuchungen beruhen auf Nierenbiopsien und sind daher nur Momentaufnahmen. Die zeitliche Abfolge vom Auftreten zellulärer Seneszenz und der Vernarbung der Transplantatniere (interstitieller Fibrose und tubulärer Atrophie, kurz IF/TA) konnte deshalb bisher nicht dargestellt werden.

  

Hier ergibt sich durch neue Methoden der Urinuntersuchung eine Chance. Es ist möglich durch die Untersuchung kleiner Partikel im Urin (Exosomen), in der Niere benutzte Botenstoffe (mRNA) zu analysieren. Da auch das Auftreten von zellulärer Seneszenz durch bestimmte mRNAs charakterisiert (z.B. p16INK4A) ist, sollte es möglich sein, diese Prozesse durch häufigere Urinuntersuchungen im Verlauf darzustellen. Dadurch möchten wir zum einen ein neues diagnostisches Werkzeug zur Vorhersage der Entwicklungen in einem Nieren-Transplantat schaffen und zum anderen zeigen, dass tatsächlich zelluläre Seneszenz der Entwicklung von IF/TA vorangeht.

  

» zum Projekt "Seneszenz und Transplantatüberleben"

Ziele der Studie    

  

1. Wir möchten zeigen, dass die Veränderungen der beschleunigten Alterung in transplantierten Nieren auch im Urin durch die Untersuchung von Exosomen gemessen werden können.

   

2. In der Folge möchten wir in der Verlaufsuntersuchung beweisen, dass die beschleunigte Nierenalterung der Vernarbung vorangeht und sie daher möglicherweise auslöst.

  

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Mitarbeiter an der Studie

 

Pädiatrische Forschung ist immer Teamarbeit.
Diese Menschen arbeiten gemeinsam an unserem Projekt "Alterungs- und Fibrosemarker im Urin von Nierentransplantat-Empfängern".

 

» Nathan Susnik
» Julian Lünig
» Bernhard Schmidt
» Roland Schmitt
» Anette Melk

 

Partner der Studie

 

» Volker Kliem
Nephrologisches Zentrum Niedersachsen, Hannoversch Münden
  

Förderung der Studie

 

Dieses Projekt wird aktuell durch die Roche Organ Transplantation Research Foundation gefördert.

  

» zur Webseite der ROTRF

 

Pädiatrisches Forschungszentrum

  

Klinik für Pädiatrische Nieren-, Leber-
und Stoffwechselerkrankungen
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

  

Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

  

ARBEITSGRUPPE PROF. DR. DR. ANETTE MELK
Interdisziplinäre Experimentelle
Transplantationsmedizin

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