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Arbeitsgruppe Shcherbata

 

 

Willkommen in der Arbeitsgruppe Shcherbata

 

In unserer Arbeitsgruppe untersuchen wir Funktion von miRNAs bei Aufrechterhaltung und Differenzierung von Stammzellen unter normalen Bedingungen, Stress oder Krankheit in der Fruchtfliege Drosophila

 

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Funktion von miRNAs bei der Aufrechterhaltung bzw. Differenzierung von Zellen unter normalen oder pathogenen Bedingungen sowie bei besonderer Belastung. Wir konnten zeigen, dass miRNA-gesteuerte Regelkreise durch feedback- oder feedforward-kontrollierte Signalwege gebildet werden. Dies reduziert transkriptionelles Rauschen und stimmt die Genexpression fein ab, wodurch letztlich das gesamte Genexpressionsprofil der Zelle reguliert wird. miRNAs haben daher wichtige Funktionen bei der Steuerung von Zellteilung oder Zelldifferenzierung. Sind miRNA-Level bei Stress oder Krankheit fehlreguliert, stört dies deshalb Geweberegenerierung und Homöostase empfindlich.

 

Group website

 

 

 

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Analyse des Dystrophin-Glycoprotein-Komplexes: Ist dieser im Menschen beeinträchtigt, sind Muskeldystrophien und Hirn-Anomalien die Folge. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass Stress den altersabhängigen Verlauf von Muskeldystrophien verschlimmern und sogar in Wildtyp-Fruchtfliegen Muskeldegeneration auslösen kann – ein Prozess bei dem miRNAs eine wichtige Rolle spielen. Wir wollen durch detaillierte Analysen der Interaktionen von Proteinen und den diese regulierenden miRNAs verstehen, auf welche Weise der Dystrophin-Glycoprotein-Komplex unter normalen Bedingungen und bei besonderer Belastung reguliert wird.

Ein weiterer Fokus unserer Forschung ist die Rolle des miRNA-Signalweges in Stammzellen: Als Modell nutzen wir die Keimbahn- und neuronalen Stammzellen der Fruchtfliege. Unsere Studien zeigen, dass hormonelle Signalwege und miRNAs die Differenzierung dieser Stammzellen regeln. Steroidhormone kontrollieren die Expression von miRNAs, die wiederum in feedback-Regelkreisen die Stärke der hormonellen Signalwege steuern. Durch diese Rückkopplung werden die Signale gesteuert und fein abgestimmt, die Teilung, Aufrechterhaltung und Differenzierung der Stammzellen den externen Bedingungen anpassen.

 

Zusammenfassend haben wir herausgefunden, dass miRNAs wichtige Funktionen haben als

  • Räumlich-zeitliche Determinanten des Zellschicksals
  • Stabilisatoren für Differenzierungsvorgänge
  • Elemente in der Stress-Antwort

Unsere Studien zeigen, dass miRNAs wichtige Kanalisationsfaktoren sind, die biologischen Systemen Stabilität und Robustheit gegenüber Fehlern oder zufälligen Schwankungen verleihen.

 

Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe finden Sie hier / Group website


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