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Unsere Forschungsthemen   

 

Die Komplexität der Krankheitsbilder erfordert die fächerübergreifende Zusammenarbeit in der Pädiatrie, sowohl bei der Versorgung der Patienten als auch bei der Erforschung der Entstehung und Therapie der Krankheiten. Das PFZ ermöglicht diesen notwendigen themen- und fachübergreifenden Austausch zwischen Forschern und Ärzten. Insbesondere folgende Bereiche werden bei unserer Arbeit untersucht: 

  

» Pneumologie, Allergologie und Neonatologie
» Hämatologie und Onkologie
» Immunologie/Immuntherapie
» Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen
» Kardiologie
» Chirurgie

Pneumologie, Allergologie und Neonatologie  

  

Die Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie ist mit fünf Arbeitsgruppen im PFZ vertreten. Deren Forschungsschwerpunkte liegen in den Themenbereichen Allergien und Asthma, Mukoviszidose, Autoimmunerkrankungen und angeborene Immunität. Im Mittelpunkt der Forschung stehen sowohl das Verständnis der Ursachen und der oftmals individuellen Verläufe der Erkrankungen als auch die Entwicklung präventiver oder therapeutischer Maßnahmen.

  

In vielen Fällen spielen dabei immunologische Fragestellungen eine zentrale Rolle. So werden unter anderem die verschiedenen immunologischen Mechanismen charakterisiert, die zu Asthma- und Allergiekrankheits-bildern oder aber zur Ausbildung immunologischer Toleranz führen (AG Hansen), die Rolle der B-Lymphozyten bei Immundefekten und Autoimmunerkrankungen untersucht (AG Meyer-Bahlburg) oder die Besonderheiten des Immunsystems von Neu- und Frühgeborenen, die zu spezifischen Immunreaktionen und hochentzündlichen Krankheitsbildern führen, analysiert (AG Viemann). Im Zusammenhang mit Lungenerkrankungen im Kinder- und  Jugendalter liegen weitere Forschungsschwerpunkte auf der Untersuchung der immunologischen Vorgänge bei entzündlichen Lungenerkrankungen, besonders in deren Frühphase (AG Dittrich), sowie auf der Analyse genetischer Modulatoren im Zusammenhang mit Mukoviszidose-Erkrankungen und der chronischen Lungeninfektionen dieser Patienten mit Pseudomonas-Erregern (AG Tümmler).

     

» Arbeitsgruppen der Pneumologie, Allergologie und Neonatologie

Hämatologie und Onkologie  

  

Eine enge Verzahnung von Grundlagen-, klinischer und präklinischer Forschung zeichnet die Wissenschaft in der Hämatologie und Onkologie aus. Ziel der Forschung im PFZ ist, die komplexen Mechanismen der Entstehung pädiatrischer Leukämien aufzudecken und neue Therapien zu entwerfen. Ein Ansatzpunkt ist, die Prädisposition von Patienten zur Entstehung von Leukämien und anderen Entitäten zu verstehen. Im Fokus der Arbeiten stehen hierbei unter anderem so genannte nicht-kodierende Ribonukleinsäuren (RNAs). Zum Einsatz kommen innovative Methoden, wie neuartige Stammzell-basierte Assays, Hochdurchsatz-sequenzierung und Genomeditierung. Durch kontinuierliche Charakterisierung der Patienten wird zusätzlich auch eine verbesserte Risikoklassifizierung in Therapieoptimierungsstudien erreicht, um so jedem Patienten die optimale Therapie zukommen zu lassen.

  

» Arbeitsgruppen der Hämatologie und Onkologie

Immunologie / Immuntherapie

  

Die Immuntherapie hat in den letzten Jahren vielversprechende Erfolge bei der Behandlung von onkologischen Krankheitsbildern erzielt. In präklinischen Studien wird im PFZ evaluiert, ob Immunzellen ex vivo so verändert werden können, dass sie nach Gabe in den erkrankten Patienten Ihre Wirksamkeit spezifisch und nachhaltig gegen Tumorzellen richten. Ziel ist es, eine Möglichkeit zu schaffen, vorgefertigte Zellprodukte herzustellen, die auf Abruf einer möglichst großen Anzahl von Patienten zur Verfügung stehen würden.

     

» Arbeitsgruppen der Hämatologie und Onkologie

» Arbeitsgruppen der Pneumologie, Allergologie und Neonatologie

Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen

  

Schwerpunkte wissenschaftlicher Arbeit der Klinik sind das akute und chronische Organversagen von Niere und Leber sowie angeborenen Stoffwechselerkrankungen. Hierbei stehen einerseits Ursachen und Vermeidung eines Organversagens im Vordergrund, andererseits die Möglichkeiten einer Organersatz-therapie. Infolge der verbesserten Prognose bei Leber- oder Nierenversagen im Kindesalter durch die Option einer Organtransplantation kommt der langfristigen Prognose bezüglich der Funktion des Transplantates und der Komorbidität (Herz-Kreislaufsystem, ZNS, Wachstum) besondere Bedeutung zu. Hierbei greifen grundlagenorientierte Untersuchungen zum Energiestoffwechsel und Organentwicklung / Homöostase sowie Untersuchungen zu Wirksamkeit und Verträglichkeit immunsuppressiver Behandlungsstrategien und Entwicklung innovativer Biomarker ineinander. Darüber hinaus führen wir Untersuchungen zu Wachstum, Herz-Kreislaufsystem, Entwicklung und Neurologie der Kinder und Jugendlichen durch.

  

» Arbeitsgruppen Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen

Kardiologie  

  

Ziel unserer Forschung im PFZ ist, die komplexen Mechanismen der Entstehung des Lungenhochdrucks („pulmonale Hypertonie“) und der Schwäche der rechten und linken Herzkammer („Herzinsuffizienz“) zu entschlüsseln, um innovative Therapien entwickeln zu können. Ferner werden entscheidende Faktoren bei der embryonalen Herzentwicklung untersucht.

  

In translationalen Ansätzen wird nach biochemischen und bildgebenden Markern gesucht, die die Erkrankungsschwere bei (1.) angeborenen Herzfehlern (Bio-HEART), (2.) akut intensivpflichtigen Patienten (BIO-PICU; ACS- PICU, abdominelles Kompartment-Syndrom ), und (3.) solchen mit deutlicher PH (Bio-TPG-Studie) anzeigen.  Im Fokus der Projekte stehen dabei nicht-kodierende Ribonukleinsäuren (sog. „miRNAs“ und „lncRNAs“), mitochondriale Funktion und Erbgut (DNA), sowie bekannte und neue Transkriptonsfaktoren, die die pathologischen zellulären Vorgänge steuern. Zum Einsatz kommen innovative Methoden, wie qPCR arrays, RNA-Sequenzierung, ChiP-Seq., Next Generation Sequencing (NGS), moderne Zell- und Gewebeuntersuchungen durch Mikroskopie (einschliesslich Laser Capture Microdissection). Zur Verfügung stehen ebenfals invasive wie nichtinvasive hämodynamische und/oder bildgebende Verfahren, wie z.B. die Herzkatheterisierung, Echokardiographie, Magnetresonanztomographie, Positronen-Emissions-Tomographie, oder Computertomographie.

  

Die Entschlüsselung zugrundeliegender Krankheitsmechanismen auf zellulärer und molekularbiologischer Ebene und verbesserte Charakterisierung der pädiatrischen Patienten mit Herzkreislauferkrankungen erlaubt eine bessere Risikostratifizierung und hat letztendlich individuell "maßgeschneiderte“ Behandlungskonzepte zum Ziel, im Sinne einer personalisierten Medizin.

     

» Arbeitsgruppen der Kardiologie

Chirurgie 

  

In der Grundlagenforschung fokussieren wir uns vornehmlich auf immunologische Aspekte von chirurgisch relevanten Erkrankungen des Neugeborenen. Dabei spielen Fragen der Krankheitsentstehung ebenso eine wichtige Rolle wie die Reaktion des unreifen Immunsystems auf chirurgisch induzierten Stress.

  

Im Mittelpunkt stehen dabei Erkrankungen des hepatobiliären Systems (hier vor allem die Gallengangatresie) und des Darms (unter anderem die Nekrotisierende Enterokolitis). Da die noch wenig entschlüsselten Pathomechanismen dieser Entitäten nicht monokausal sind, kooperieren wir eng mit anderen Arbeitsgruppen des PFZ, der MHH und anderen Arbeitsgruppen im In- und Ausland. Ein wesentlicher Aspekt unserer Forschung ist die Translation der rein experimentellen Arbeit auf das klinische Krankheitsbild. Dazu verwenden wir die bei uns etablierten Tiermodelle sowie  humaner Proben die wir in einer eigenen Biobank verwalten.

  

Als zahlenmäßig kleine Abteilung liegt unsere Stärke in den innovativen Forschungsprojekten bei seltenen Erkrankungen, die wir in einem fest etablierten Netzwerk von Grundlagenforschern und internationalen klinischen Kooperationen mittel- und langfristig konzipieren und umsetzen..

  

» Arbeitsgruppen der Chirurgie

 

PÄDIATRISCHES FORSCHUNGSZENTRUM  

  

Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

     

Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

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