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Gratifikationskrisen im Tätigkeitsfeld Haushalt und Familie

Methodisches Vorgehen

   

Die Analysen beruhen auf einer bundesweiten Erhebung von 17- bis 60-jährigen Müttern (Mittelwert: 39,1 ± 6,8) mit Kindern im Alter von 0-18 Jahren (Mittelwert: 9,4 ± 5,3), die vom Befragungsinstitut TNS Healthcare 2009 im Auftrag der Medizinischen Soziologie der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt wurde.

 

Zur Erfassung von Gratifikationskrisen in der unbezahlten Haus- und Familienarbeit kam der adaptierte Gratifikationskrisen-Fragebogen ERI-H-F von Sperlich et al. (2009) zum Einsatz. Dieser enthält acht Fragen zu vorwiegend quantitativen Arbeitsanforderungen und elf Fragen zu potenziellen Belohnungen der Haus- und Familienarbeit. Das Vorhandensein einer Gratifikationskrise wurde berechnet als Quotient von Verausgabungs- und Belohnungsitems, eine Gratifikationskrise lag vor, wenn der Quotient über 1 lag. Zudem wurde die Verausgabungsneigung in der Haus- und Familienarbeit (’Overcommitment’) sowie umfangreiche Daten zur familären, sozialen und gesundheitlichen Situation der Mütter erhoben.