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AG Witte


Arbeitsgruppenleiter: Prof. Dr. med. Torsten Witte

 

Mitarbeiter:

 

Dr. med. Anna Holz

Dr. med. Diana Ernst

Dr. med. Stephanie Hirsch

Dr. med. Gerrit Ahrenstorf

Dr. med. Marius Hoepfner

MTA Katja Kniesch

 

 

In der AG Witte laufen Forschungsprojekte, in denen die Pathophysiologie von Autoimmunerkrankungen, insbesondere von Spondyloarthritiden, untersucht und neue Autoantikörper als Marker von Autoimmunerkrankungen identifiziert werden. Dabei bestehen folgende Arbeitsschwerpunkte, aus denen Projekte für medizinische Doktorarbeiten entstehen:

 

 

1.   Identifizierung neuer Biomarker von Autoimmunerkrankungen mit Hilfe von Protein Arrays

 

In eigenen Projekten und in Kooperation mit Diagnostika-Firmen screenen wir Seren von Patienten mit Autoimmunerkrankungen mit Hilfe von Protein Arrays auf 1600 bis 27000 neue Autoantikörper. Interessante neue Autoantikörper werden anschließend mit ELISAs in größeren Kohorten von Patienten und Kontrollen untersucht, um die Sensitivität und Spezifität in der Diagnostik der Autoimmunerkrankungen zu klären.

 

 

2.   Rolle von IgA-Antikörpern gegen CD74 und weiterer IgA-Autoantikörper in der Pathophysiologie von Spondyloarthritiden

 

In einem früheren Projekt wurden IgA-Antikörper gegen CD74 als neue Marker der axialen Spondyloarthritis identifiziert. Die Antikörper sind mit einer schnelleren Progression der Knochenneubildung und damit Einsteifung (Ankylosierung) der Wirbelsäule assoziiert. Monoklonale Antikörper gegen CD74 können in vitro Osteoblasten aktivieren und so an der Pathophysiologie der  Ankylosierung beteiligt sein. In Doktorarbeiten sollen jetzt IgA-Antikörper gegen CD74 aus dem Blut von Patienten isoliert und dann funktionell hinsichtlich der Osteoblasten-Aktivierung untersucht werden.

 

 

3.   Funktionelle Analyse von rekombinantem LILRA3

 

LILRA3 ist ein von Monozyten sezerniertes Protein, das zum angeborenen Immunsystem gehört und CD8+ T-Zellen und NK-Zellen aktiviert. Ein genetischer Defekt des LILRA3 betrifft 3 % der Bevölkerung und ist mit Krebserkrankungen, der HIV-Infektion, aber auch mit Autoimmunerkrankungen assoziiert. Wir haben das Protein rekombinant produziert. Im Rahmen von Doktorarbeiten können Untersuchungen zum Einfluss des Proteins auf Immunzellen erfolgen.

 

 

Die Finanzierung der Experimente ist durch die umfangreiche Einwerbung von Drittmitteln (u.a. zwei EU-Projekte PRECISESADS und HarmonicSS) gesichert. Die Einarbeitung der Doktoranden erfolgt durch die MTA Katja Kniesch.

 

Kontakt: witte.torstenmh-hannover.de