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Aktuelles aus der ZKBS                                                                   16.12.2013

 

Neue Stellungnahme zu Influenza H7N9

 

In China ist im Verlauf des Jahres eine neue Influenza A Variante mit dem Suptyp H7N9 aufgetaucht. H7N9 hat einen relativ hohen Pathogenitätsindex in Hühnern, weist aber im Gegensatz zum hochpathogenen Subtyp H5N1 eine monobasische Spaltstelle im Hämagglutinin auf. Das Vorkommen von mehreren basischen Aminosäuren an der Spaltstelle ermöglicht eine systemische Infektion und somit einer erhöhten Pathogenität. Obwohl H7N9 eine monobasische Spaltstelle besitzt und damit eigentlich zur Risikogruppe 2 gehört, sieht die ZKBS Evidenz für eine beginnende Adaption an den Menschen. Zusätzlich ist die Datenlage zu den Übertragungswegen von H7N9 unklar. Dokumentierte Infektionen beim Menschen gehen ausnahmslos auf direkten Kontakt mit Geflügel zurück. Allerdings geht H7N9 mit einer hohen Mortalität einher (32%). Einige Isolate konnten jedoch effizient im Frettchen-Versuch durch die Luft übertragen werden.

Diese Fakten veranlassten die ZKBS zu einer Einstufung von H7N9 in die Risikogruppe 3. Bei gentechnischen Arbeiten wird zusätzlich eine FFP3-Maske gefordert. Wird H7N9 mit dem Ziel verändert, eine noch höhere Luftübertragbarkeit zu generieren, unterliegen die Arbeiten der Sicherheitsstufe 4. 

 

ZKBS-Stellungnahme zu H7N9

 

Kommentar in Sciene