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Morbiditätskompression

 

 

In Kooperation mit der AOK Niedersachsen bearbeiten wir im Projekt Morbiditätskompression die Frage, wie sich die Gesundheit der Bevölkerung vor dem Hintergrund steigender Lebenserwartung entwickelt. Es wird untersucht, ob es über die Zeit zu einer Kompression der Morbidität oder zu einer Expansion der Morbidität kommt. Von der Beantwortung dieser Frage hängt es z.B. ab, ob aus wissenschaftlicher Sicht die Lebensarbeitszeit verkürzt oder verlängert werden kann und in welche Richtung die medizinische Versorgung entwickelt werden sollte. [mehr...]

 

 

Projektförderungen

 

Das Projekt „Morbiditätskompression und ihre Alternativen“ wird seit 2013 von der AOK Niedersachsen finanziell gefördert. Ende 2017 wurde außerdem die Förderung für das zweijährige Teilprojekt "Morbiditätskompression und soziale Ungleichheit bei chronischer Krankheit und Sterblichkeit" dürch die DFG bewilligt.

Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Niedersachsen hat von 2014 bis 2016 Denise Muschik im Rahmen eines Promotionsstipendiums zur „Morbiditätskompression bei Diabetes Typ 2“ gefördert.

Forschungsschwerpunkte

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Erklärungsansätze

 

 

Fortschritte in der medizinischen Diagnostik und den Behandlungsoptionen haben einen bedeutsamen Einfluss auf die Entwicklung von Morbidität und Mortalität in der Bevölkerung, aber auch psychosozialen und demografischen Faktoren kommt in diesem Zusammenhang zentrale Bedeutung zu. Ein weiteres Ziel der Forschungsaktivitäten besteht darin, die zeitlichen Trends in der subjektiven Gesundheit und spezifischer Erkrankungen aus dieser medizinsoziologischen Perspektive zu beleuchten. [mehr…]

Team und Kooperationspartner

 

 

Unser Projektteam besteht aus wissenschaftlichen Mitarbeitern der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie, einigen Mitarbeitern der Abteilung Versorgungsforschung bei der AOK Niedersachsen und Doktoranden.

 

 

 

 

 

Projektleitung: Prof. Dr. Siegfried Geyer

 

Wissenschaftliche Mitarbeit:

Johannes Beller

Dr. Jelena Epping

Dr. Stefanie Sperlich

Juliane Tetzlaff

 

Doktoranden:

Batoul Safieddine

Fabian Tetzlaff

 

Kooperationspartner der AOK Niedersachsen:

Dr. Sveja Eberhard

Dr. Jona Stahmeyer

 

Internationale Kooperationspartner:

Dr. Alexander Miething

Prof. Enrique Regidor

Dr. Lourdes Lostao Unzu

Presseecho

 

 

Unser Presseecho bietet Ihnen eine Auswahl von Presseartikeln, die einen Eindruck davon vermitteln, welche Resonanz die Arbeit des Teams der Medizinischen Soziologie im Schwerpunkt "Morbiditätskompression und ihre Alternativen" erhalten hat. Eine vollständige Liste der uns bekannten Presseartikel und Interviews über die Projektergebnisse finden Sie hier.

 

Mai 2018, Deutsches Ärzteblatt, Jg. 115, Heft 18, A848 "Alterung der Gesellschaft beeinflusst Gesundheitskosten nur gering"

 

Mai 2018, Gesundheit und Gesellschaft, S. 23-25: „Verliert das Alter seinen Schrecken?“

 

20. September 2017, Heilpraxisnet: „Ein gesundes Altern kann funktionieren“. (https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/ein-gesundes-altern-kann-funktionieren-20170919387508)

 

19. September 2017, Neue Presse: „Immer älter, dafür aber gesünder“

 

19. September 2017, Ärzte Zeitung Online: „Weniger Infarkte, mehr Diabetes- Wie gesund werden wir alt?“ (https://www.aerztezeitung.de/extras/druckansicht/?sid=943586&pid=933824)

 

Mai 2017: MHH-Info 5/2017, S. 17: „Wie gesund werden wir alt?“ (https://www.mh-hannover.de/36757.html)

Vorträge und Workshops

 

 

Im Juli 2017 hielt Prof. Siegfried Geyer einen Vortrag zur "Morbidity compression in myocardial infarction: The development 2006 to 2015" auf dem Workshop der Arbeitsgruppe "Health, Morbidity and Mortality" der EAPS (European Association for Population Studies) in Novosibirsk, Russland.

 

Im Juni 2015 fand ein AOK-Symposium in Hannover statt. Dort hat Prof. Dr. Siegfried Geyer Zwischenergebnisse des Forschungsprojektes im Rahmen eines Vortrags zum Thema „Später krank und länger gesund? Die Morbiditätskompression und ihre Folgen“ vorgestellt. Vertreter der Krankenkassen, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und der Landespolitik diskutierten mit den Wissenschaftlern über die Auswirkungen der Morbiditätsentwicklung auf die Ausgestaltung der Gesundheitspolitik.

Publikationen

 

 

Hier sind die aktuellsten Publikationen der letzten zwei Jahre aufgelistet.

Die vollständige Publikationsliste finden Sie hier.

 

Stahmeyer J T, Geyer S, Epping J, Tetzlaff J, Eberhard S. (2018). Gesundheitsausgabenentwicklung und der Einfluss des demographischen Wandels. Eine Analyse von Daten der Gesetzlichen Krankenversicherung. Bundesgesundheitsblatt, 61 (4), 432-441. doi.org/10.1007/s00103-018-2713-3

 

Tetzlaff J, Epping J, Sperlich S, Eberhard S, Stahmeyer J T, Geyer S. (2018). Widening inequalities in multimorbidity? Time trends among the working population between 2005 and 2015 based on German health insurance data. Int J Equity Health, 17, 103 DOI 10.1186/s12939-018-0815-z

 

Muschik D, Tetzlaff J, Lange K, Epping J, Eberhard S, Geyer S. Change in life expectancy with type 2 diabetes: a study using claims data from lower Saxony, Germany. Population Health Metrics. 2017;15(1). doi: 10.1186/s12963-017-0124-6.

 

Tetzlaff J, Junius-Walker U, Muschik D, Epping J, Eberhard S, Geyer S. Identifying time trends in multimorbidity—defining multimorbidity in times of changing diagnostic practices. Journal of Public Health. 2017; 25(2): 215-222.

 

Bachus L, Eberhard S, Weißenborn K, Muschik D, Epping J, Geyer S. Morbiditätskompression bei Schlaganfall? Langzeitanalysen zur Veränderung des Auftretens von Schlaganfall. Das Gesundheitswesen. 2017; DOI: 10.1055/s-0043-10986.

 

Tetzlaff J, Muschik D, Epping J, Eberhard S, Geyer S. Expansion or compression of multimorbidity? 10-year development of life years spent in multimorbidity based on health insurance claims data of Lower Saxony, Germany. International Journal of Public Health. 2017;DOI 10.1007/s00038-017-0962-9. doi: DOI 10.1007/s00038-017-0962-9.