SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Die Therapiestation 75

  • Die Radionuklid-Therapiestation (Station 75) der Klinik für Nuklearmedizin der MHH ist eine Spezial-Station mit 10 Betten für die gezielte molekulare Behandlung mit offenen radioaktiven Substanzen.

     

    Nach umfangreicher Renovierung zwischen 2011 und 2013 ist die Station auf die bestmögliche Versorgung von Patienten mit Schilddrüsen- und Tumor-Erkrankungen ausgelegt.

     

    Die Patienten werden durch ein eng zusammenarbeitendes, gut abgestimmtes Team aus Ärzten/-innen, Pflegekräften, technischen Assistenten/-innen und Physikern umfassend betreut.

     

    Für eine genaue Diagnostik und schonende Behandlung liegt Messtechnik auf dem allerneuesten Stand der Technik vor (computergestützte Sonden, hochauflösender Ultraschall, schnelle Ganzkörperdiagnostik, SPECT-CT Hybridbildgebung, PET-CT).

     

    Die Station ist an einen ebenfalls hochmodernen Entsorgungsbereich, mit Reststofflager und biologischer Abklinganlage angeschlossen. Aufgrund des umfangreichen Strahlenschutzes können bei Bedarf Hochdosis-Therapien ohne Beschränkung durchgeführt werden.

     

    Zur modernen Ausstattung gehören auch:

    » TV-, Telefon- und WLAN-Empfang auf der gesamten Station,

    » barrierefreie, behindertengerechte Bäder,

    » Intermediate-Care taugliche Spezialzimmer für besonders pflegebedürftige Patienten,

    » Zimmer mit Deckenlift für immobile Patienten.

    Statten Sie unserer Station 75 einen virtuellen Besuch ab:
    • Eingang

      Der Eingang befindet sich im Hauptkorridor von Gebäude K7 auf Ebene S0. Die Station ist entweder vom Haupteingang über Verbindungsgänge, oder durch den Strasseneingang in K7 erreichbar. Von Strassenseite her existiert eine überdachte Liegendauffahrt.

      Für den Eintritt wird der Kontakt zum Personal über eine Gegensprechanlage hergestellt.

    • Schleuse

      Da es sich bei der Station um einen geschlossenen Strahlenschutzbereich handelt (sog. "Kontrollbereich"), gelangen Patienten, Personal und Material über Schleusen in den Bereich.

    • Warten

      Direkt hinter den Schleusen liegt eine Wartezone, in der die Patienten auf die Einweisung durch das Pflegepersonal und die Zuteilung Ihres Zimmers warten können.

    • Aufnahme

      Der Erstkontakt mit dem Pflegepersonal wird im Aufnahmeraum hergestellt. Es werden wichtige Informationen erhoben, der Patient wird in die Abläufe der Station eingewiesen, und anschließend in sein Zimmer gebracht.

    • Patienten-Zimmer

      Die 10 Einzel-Zimmer der Station sind modern und ansprechend eingerichtet, mit eigenem TV, Telefon, WLAN-Empfang und eigener Toilette mit Waschbereich.

      Zwei der 10 Zimmer bieten ausreichend Platz, um durch Zustellbetten vorübergehend auch als Doppelzimmer genutzt zu werden.

    • Bad

      Jedes der Zimmer ist mit eigenen Toiletten ausgestattet. Zusätzlich befindet sich auf der Station eine barrierefreie, behindertengerechte Toilette.

      Auch die modernen Duschen der Station sind barrierefrei. Die beiden größeren Zimmer haben eigene Duschen.

      Alle Sanitäranlagen sind an eine hochmoderne biologische Abklinganlage mit hoher Kapazität angeschlossen, so dass keine Nutzungs-Einschränkungen bestehen.

    • Applikation

      Die Gabe der Radioiod-Kapseln erfolgt im Applikationsraum der Station.

      Die für jeden Patienten individuell festgelegten Dosen werden hier vorbereitet, gegengemessen und verabreicht.

    • Mess-Sonde

      Hier wird jeden Tag nach der Applikation gemessen, wieviel Radioaktivität noch im Körper des Patienten ist.

      Durch die Ergebnisse sind erste Aufschlüsse über die Wirksamkeit der Behandlung möglich.

      Sobald die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte unterschritten werden, kann der Patient dann entlassen werden.

    • Gesellschaftsraum

      Nach der Radioaktivitätsgabe muss der Patient zunächst in seinem Zimmer verweilen. Sobald ein erster Grenzwert der Restaktivität unterschritten wird, können sich die Patienten jedoch auf der Station frei bewegen (ohne diese zu verlassen).

      Auch ein Beisammensein im Gesellschaftraum der Station (mit eigenem TV) ist dann möglich.

      Um den Stationsaufenthalt so aktiv wie möglich zu gestalten, besteht auch dei Möglichkeit für ein Sport- und Bewegungsprogramm.