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Pharmakovigilanz bei gerontopsychiatrischen Patienten

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Projektleitung:

Prof. Dr. med. Helge Frieling
  

Laufzeit:

11/2012-10/2016 
 

Projektförderer:

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
   

Kooperationspartner:

Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
Institut für Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie (AMSP) e.V.
Asklepios Fachklinikum Lübben für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Asklepios Fachklinikum Teupitz für Psychiatrie
Bezirkskrankenhaus Augsburg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Krankenhaus Hedwigshöhe Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
mediQ - Qualitätszentrum für Medikamentensicherheit & Diagnostik der Psychiatrischen Dienste Aargau, Schweiz
Kompetenznetz Therapeutisches Drug Monitoring Kinder- & Jugendpsychiatrie (TDM KJP)
 


 

Hintergrund und Ziele 

  

Das Ziel der Studie ist es, Risikokonstellationen für das Auftreten von Arzneimittelnebenwirkungen bei älteren Patienten in der Psychiatrie zu erkennen und somit die Rate von Nebenwirkungen bei älteren Patienten langfristig senken zu können.

 

Projektdesign und methodisches Vorgehen 

  

Im Rahmen einer systematischen UAW-Überwachung auf ausgewählten gerontopsychiatrischen Stationen werden bei 4000 gerontopsychiatrischen Patienten unter Psychopharmakabehandlung kontinuierlich unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Diagnosen, somatische Parameter und die gesamte Medikation der ab 65 Jahre alten Patienten erfasst. Übergeordnetes Studienziel ist es, die Ausprägung und Häufigkeit von Psychopharmaka-UAW im Alter zu identifizieren. Darüber hinaus sollen Risikokonstellationen für einzelne Präparate eruiert werden, und zwar unter spezieller Berücksichtigung von Ko- bzw. Multimorbidität und Polypharmazie. Die Ergebnisse dieser systematischen Überwachung sollen in Bezug gesetzt werden zu den Daten der weiterhin nach der etablierten AMSP-Methode kontinuierlich überwachten gerontopsychiatrischen Patienten in den übrigen „AMSP-Kliniken“.