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Von großen und kleinen Tieren

 

 

 

18.07.2013, Besichtigung des Zentralen Tierlaboratoriums und Instituts für Versuchstierkunde, "Von großen und kleinen Tieren", Univ. Prof. André Bleich, PhD

 

Seit 01.10.2012 ist Herr Prof. André Bleich der neue Leiter des Zentralen Tierlaboratoriums und Instituts für Versuchstierkunde der MHH. Herr Prof. Bleich hat nicht nur die Leitung des Institutes übernommen, sondern ist auch als Tierschutzbeauftragter für den Tierschutz an der MHH zuständig.

 

 

Grob kann man das Zentrale Tierlaboratorium und Institut für Versuchstierkunde in folgende Bereiche einteilen: Tierzucht und Tierhaltung (ca. 70 Tierpfleger), Forschung und Lehre sowie Tierschutz. Neun Biologielaboranten und 5 TA´s arbeiten in der Einrichtung. Insgesamt gibt es ca. 42000 Tiere (Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen, Frösche, Schafe, Schweine, Katzen und demnächst Zebrafische), davon 38000 Mäuse.

 

 

Nach einer kleinen theoretischen Einleitung über die Aufgaben und Bereiche des Institutes durften wir uns einige Bereiche genauer anschauen. 22 interessierte und neugierige TA’s und Doktoranden folgten Herrn Prof. Bleich.

 

Wir begannen mit der Führung in der fünften Etage, dem neuen „Mäusehaus", so heißt es lax bei den MHH’lern. Da im Moment nur ein Testbetrieb ohne Tiere läuft, hatten wir die einmalige Gelegenheit, uns die neuen Räumlichkeiten ganz aus der Nähe anzuschauen. Wir lernten, dass kleine Nager rotblind sind, so dass man die Türfenster mit roter Folie beklebt, damit der fremdbestimmte Tag-Nachtrhythmus nicht gestört wird, falls in den Technikräumen mal das Licht angeschaltet wird. Wir staunten über den 20fachen Luftwechsel und die gigantischen Autoklaven.
Wir hörten, dass es eine keimfreie, SPF- und eine konventionelle Tierhaltung gibt. In einer SPF-Barrieretierhaltung müssen die Futtermittel und Gerätschaften hinein-, aus einer Infektionsbarriere auch heraus-autoklaviert werden. Ebenso müssen hier die Mitarbeiter in die Arbeitsbereiche hinein- bzw. heraus-duschen. Eine genaue Planung der Arbeiten ist hier sehr wichtig. Die Mitarbeiter müssen ca. 20.000 Käfige / Woche reinigen.

 

Weiter ging es durch die schönen, neuen Lehrräume zu dem MRT-, CT- und Ultraschallgerät (für Mäuse und Ratten). Über den OP-Bereich in der Ebene HO ging es weiter nach unten zu den Schafen, Schweinen und Katzen. Die Großtiere werden hier nicht gezüchtet, dafür würde der Platz nicht reichen, sondern von anderen Einrichtungen importiert. Größere Tiere werden z.B. für Transplantationsversuche benötigt. Viele andere Tierversuche, die man früher noch machen musste, können heute über Zellkulturen abdeckt werden.

Wir haben viel gesehen und machten uns beeindruckt nach fast zwei Stunden auf den Weg nach Hause. Vielen Dank für diesen super interessanten und einmaligen Einblick in die Tierhaltung und das Institut.

 

Autor: B. Piep, August 2013

 


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