SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Arbeitsgruppe Dorsch

 
  

   

 
 

zurück zur Übersicht 

Der Schwerpunkt der AG “experimentelle Reproduktionsbiologie”  ist die Sicherung von Versuchtierstämmen durch Kryokonservierung von Gameten und Embryonen. Im Hinblick auf die exponentiell steigende Zahl genetisch veränderter Mausstämme bietet die Kryokonservierung eine Möglichkeit aktuell wissenschaftlich nicht benötigte Stämme langfristig zu bewahren. Die Kryokonservierung selbst ist dabei nur der letzte Schritt in einer Reihe reproduktionsbiologischer Techniken. Während die Kryokonservierung von Embryonen zeitlich aufwendig ist, speziell wenn Stamm- bzw. speziesabhängig eine hormonelle Superovulation nicht erfolgreich ist, arbeitet die Arbeitsgruppe auch an der Kryokonservierung von Gameten. Die Spermatiefgefrierung bietet möglicherweise eine schnellere Lösung. Wegen der auch in anderen Labors noch unbefriedigenden Ergebnisse besteht hier noch ein erheblicher Forschungsbedarf. Eine weitere Alternative der Gameten-Konservierung ist die Kryonkonservierung von Ovarien, inklusiver verschiedener Entwicklungsstufen der Oogenese.
 
Die AG befasst sich aber auch mit den assoziierten Methoden, wie der Superovulation, Embryotransfer, in vitro Fertilisierung oder der Ovartransplantation.
  

(PD Dr. rer. nat. Martina Dorsch, AG-Leitung)

  • Forschungsschwerpunkte

     
      Kryokonservierung

    Die Kryokonservierung von Versuchtierstämmen ist eine Möglichkeit der Ressourcensicherung wertvoller Versuchstierstämme. In Frage kommen hier die Kryokonservierung präimplantatorischer Embryonen, Spermien oder ovarielles Gewebe. Während die erforderlichen Methoden für die Spezies Maus mittlerweile gut etabliert sind, gibt es bei anderen Versuchstierspezies noch erheblichen Forschungsbedarf. Die Entwicklung und Etablierung neuer Kryokonservierungsmethoden für die Spezies Ratte und Meerschweinchen ist daher ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der AG.
     
    Unabdingbar für eine erfolgreiche Kryokonservierung sind aber auch sogenannte assistierte reproduktionsbiologische Techniken (ART), wie Hyperovulation, Synchronisation des Brunstzyklus, Verbesserung der Spermienproduktion und vieles mehr. Die Entwicklung neuer und Optimierung vorhandener ARTs ist daher ein weiterer Schwerpunkt der AG.
     
     

      Genetisch veränderte Tiermodelle

    Ein dritter Arbeitsschwerpunkt gilt der Erzeugung transgen modifizierter Tiermodelle für Maus und Ratte mit Hilfe verschiedner Techniken. Zu nennen sind hier Vorkerninjektion, Zincfinger- oder TALEN-basierte Methoden.
      

  • Publikationen

     
     

      

    Gesamte Publikationsliste als pdf
     

      

    Ausgewählte Publikationen
     

    Originale

      

    Jonigk D, Al-Omari M, Maegel L, Müller M, Izykowski N, Hong J, Hong K, Kim SH, Dorsch M, Mahadeva R, Laenger F, Kreipe H, Braun A, Shahaf G, Lewis EC, Welte T, Dinarello CA, Janciauskiene S.
    Anti-inflammatory and immunomodulatory properties of α1-antitrypsin without inhibition of elastase.
    Proc Natl Acad Sci U S A. 2013 Aug 23.
      

    Behrens W, Schweinitzer T, Bal J, Dorsch M, Bleich A, Kops F, Brenneke B, Didelot X, Suerbaum S, Josenhans C.
    Role of energy sensor TlpD of Helicobacter pylori in gerbil colonization and genome analyses after adaptation in the gerbil.
    Infect Immun. 2013 Jul 8.
      

    Glage S, Wittur I, Elfers C, Hedrich HJ, Dorsch M.
    Treatment of male mice with gonadotropins to improve the fertilization rate and reproduction.
    Lab Anim. 2013 Jan;47(1):26-30