SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Über die Biobank

 

 

BIOBANK FÜR BIOFILME, IMPLANTATE UND ASSOZIIRTE GEWEBE

 

BIOBANK FOR BIOFILMS IMPLANTS AND ASSOCIATED TISSUES

Die zunehmenden Möglichkeiten der medizinischen Forschung haben wesentlich dazu beigetragen, das Verständnis von biofilmbedingten Erkrankungen zu verbessern. Zur weiteren Untersuchung der Zusammenhänge und Wechselwirkungen bei der Entstehung von Implantatinfektionen ist der Zugriff auf eine Vielzahl biofilmassoziierter Proben eine Grundvoraussetzung für den Erfolg von Studienprojekten. An der MHH erfolgte im Jahr 2009 mit der Biobank-Initiative BIT (Biofilms, Implants and associated Tissues) [1] die Umsetzung eines solchen Sammlungsvorhabens in die Praxis.
Für die Untersuchung der Ätiologie, Therapie und Prävention biofilmbedingter Erkrankungen sowie zur weiteren Verbesserung der Implantatmaterialien wird im Rahmen des operativen Eingriffs bei Explantationen Probenmaterial gesammelt und in der Biobank konserviert. Prinzipiell werden dabei alle Arten von implantatassoziierten Proben gesammelt, die im Rahmen medizinischer Eingriffe entnommen werden können und für die das Einverständnis des Patienten vorliegt. Die Asservierung des gesammelten Probenmaterials wird über standardisierte Arbeitsanweisungen geregelt, die eine Mindestqualität der Proben sicher stellen, dass geeignete Lagerbedingungen und Transportzeiten eingehalten werden. Im Hinblick auf ein möglichst breites und umfassendes Probenspektrum, verzichtet die BIT ausdrücklich darauf, den Sammlungsfokus auf einzelne Krankheitsbilder oder spezifische Regionen des Körpers zu richten. Es wird über den Rahmen der MHH hinaus interessierten medizinischen Institutionen und niedergelassenen Ärzten die Teilnahme an der Probengewinnung ermöglicht.

 

„Mit freundlicher Genehmigung Deutsche Ärzte-Verlag, Erstveröffentlichung Dtsch Zahnärztl Z 2012;67:260-264“.



[1] N. Stumpp , Eberhard J, N.-C. Gellrich , W. Geurtsen, R. Schwestka-Polly, H. Windhagen, A. Haverich, T. Lenarz, W. Heuer, M. Stiesch (2012). Die Biobank für Biofilme, Implantate und assoziierte Gewebe (BIT). DZZ 67(4): 260-64