SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Neuroimmunologie

English version

 

Forschung in der Neuroimmunologie:


Die Neuroimmunologische Arbeitsgruppe befasst sich klinisch und wissenschaftlich mit immunologisch vermittelten Erkrankungen des Nervensystems. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der multiplen Sklerose (MS), einer vermutlich autoimmun vermittelten Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Hierbei kommt es durch eine Entzündungsreaktion zu einer Schädigung der Myelinscheide und von Nervenstrukturen.
Eine Regeneration der Läsionen bei MS ist zwar zu beobachten, allerdings ist dieser Prozess meist unvollständig. Ein Interessenschwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt daher in den Mechanismen der Remyelinisierung und Regeneration sowie der Rolle von Mikroglia. Sowohl in der Zellkultur an Oligodendrozyten in vitro als auch an Tiermodellen wie dem toxischen Cuprizone-Modell in vivo werden die Mechanismen der Regeneration untersucht. Ein spezieller Aspekt hierbei ist die Migration von Zellen und die Rolle von Chemokinen und deren Rezeptoren, die sowohl auf Oligodendrozyten als auch an Entzündungszellen untersucht werden.

 

Immunhistochemische Myelinfärbung gegen das Proteolipidprotein (PLP)

 

 

 

 

 

Gezeigt werden hier Gehirnschnitte von Mäusen, die 0,2% Cuprizone dem Futter beigesetzt bekommen haben. Man sieht in der Abbildung eine deutliche Demyelinisierung des corpus callosum nach 5 Wochen und des Kortex nach 6 Wochen. Im corpus callosum sieht man nach 6 Wochen bereits eine beginnende Remyelinisierung.  

 

 

Gliazellen angefärbt mit Fluoreszenz-Immunzytochemie