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Labor für Kognitive Neurologie (Cognitive Neurology Lab)

Die Arbeitsgruppe Kognitive Neurologie untersucht neuronale Prozesse kognitiver Aktivitäten mittels funktioneller Bildgebung, insbesondere auf EEG-Methoden basierend (z.B. Ereignis­korrelierte Potentiale (EKP), Zeit-Frequenz-Analyse etc.). Dabei werden grundlegende und klinische Studien zu neuronalen Korrelaten (a) der senso-kognitiven Schnittstelle und (b) exekutiver Funktionen durchgeführt.

 

(a)    Das Labor für Kognitive Neurologie ist Mitglied im Excellenzcluster „Hearing for All“ (H4A) und untersucht kortikale Mechanismen senso-kognitiver Verarbeitung bei Patienten mit modernen Hörprothesen.

Projekte:

Im Vordergrund steht die Analyse von EKP bei Patienten, die ein Cochlea-Implantat erhalten haben, insbesondere hinsichtlich neuronaler Mechanismen kognitiver Anpassungsleistungen. Diese Projekte werden in enger Kooperation mit Forschern der HNO-Klinik der MHH und dem assoziierten Deutschen Hörzentrum Hannover durchgeführt. Geplant ist auch der bildgebende Einsatz von Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS).

(b)   Das Labor für Kognitive Neurologie erforscht neuronale Mechanismen exekutiver Kontrolle.

Projekte:

Untersucht werden EKP gesunder und neurologisch erkrankter Personen in Konflikt-, Aufgaben­Wechsel- und ähnlichen Paradigmen. Derzeit finden Studien zur exekutiven Kontrolle bei Patienten mit Morbus Parkinson, bei tiefenhirnstimulierten Patienten (subthalamisch, pallidär) sowie bei Patienten mit ALS mit und ohne frontotemporale Demenz statt. Geplant ist die Analyse von EKP in exekutiven Paradigmen unter Berücksichtigung der Neuropsychopharmakologie. ALS-Patienten werden in Kooperation mit Forschern der Neurologischen Klinik der Universität Magdeburg auch mit struktureller und funktioneller Kernspintomographie untersucht.