SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Prof. Dr. M. Wilhelmi

Bereichsleitung Gefäßchirurgie

 

Kontakt

Prof. Dr. med. Mathias Wilhelmi


Telefon:
Fax:
E-Mail:


0511- 532 6592
0511- 532 5404
E-Mail an Herrn Prof. Dr. Wilhelmi

Sekretariat:

Frau Janina Grünhagen


Telefon:
Fax:
E-Mail:


0511 - 532 6589
0511 - 532 5867
E-Mail an Frau Grünhagen

GMP Musterlabor

Frau PD Dr. Ulrike Böer

Telefon:
Fax:
E-Mail:



0511 - 532 8466
0511 - 532 8314
E-Mail an Frau Dr. Böer

 

Prof. Dr. med. Mathias Wilhelmi

ist Leiter des Kompetenzzentrums für kardiovaskuläre Implantate der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Leiter des Bereichs Gefäßchirurgie – Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie der Klinik für Herz-, Thorax- Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG) der MHH. Zudem koordiniert er gemeinsam mit Frau PD Dr. Ulrike Böer das Niedersächsische GMP Musterlabor für das Tissue Engineering (GMP-Labor) und ist Klinischer Leiter der HTTG des Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE).

Sein Medizinstudium, das ihn u.a. auch an die Harvard Medical School nach Boston, M.A. führte, schloss er im Jahre 1998 an der Christian Albrechts Universität in Kiel ab. Anschließend absolvierte er zunächst seinen Grundwehrdienst als Arzt bei der Bundesmarine und wechselte dann im Jahre 1999 an die Medizinische Hochschule Hannover. Seine medizinische Promotion schloss er im Jahre 1998 an der Medizinischen Hochschule Hannover in der Abteilung für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG) unter Leitung von Prof. Dr. med. Axel Haverich (vormals Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie an der Christian Albrechts Universität Kiel) mit dem Prädikat „sehr gut“ ab. Seit Beginn seiner Tätigkeit an der MHH beteiligt er sich maßgeblich am Auf- und Ausbau der wissenschaftlichen Infrastruktur sowie der Koordination wissenschaftlicher Aktivitäten der HTTG. Die Venia Legendi für Chirurgie/ Gefäßchirurgie an der MHH erhielt er im Jahre 2007.

 

Klinik

Prof. Wilhelmi ist Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Gefäßchirurgie und trägt die Zusatzbezeichnungen Endovaskulärer Chirurg und Endovaskulärer Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin. Neben seiner klinischen Tätigkeit auf dem gesamten Gebiet der konventionellen und interventionellen Gefäßchirurgie, gilt sein Interesse der wissenschaftlichen Evaluation existierender und neuartiger Diagnostik- und Therapieverfahren in der Medizin sowie der Entwicklung und klinischen Translation neuer Implantate und Techniken. Neben einer Vielzahl klinischer Register und Studien zur Effektivität und Sicherheit interventioneller Therapien seien hier insbesondere auch Studien zur Senkung des therapieresistenten Hypertonus mittels Carotis-Stimulation (Rheos Pivotal Trial, Barostim neo Trial), einer Studie zur Sicherheit und Effektivität der Carotis-Operation im Rahmen herzchirurgischer Eingriffe (CABACS Trial) sowie eine derzeit in Planung begriffene Studie zur vereinfachten und schnelleren Anastomose von Blutgefäßen genannt.

Wissenschaft

Der frühen und intensiven Motivation durch seinen Doktorvater Prof. Gustav Steinhoff (heute Direktor der Klinik und Polyklinik für Herzchirurgie der Universität Rostock) sowie seinen Chef und Mentor Prof. Axel Haverich ist es zu verdanken, dass Prof. Wilhelmi sich bereits sehr früh für den Themenkomplex regenerativer Therapien in der kardiovaskulären Chirurgie interessierte. Zu nennen sind hier beispielsweise Arbeiten zur Entwicklung und Evaluation autologisierter bioartifizieller Blutgefäße auf Basis unterschiedlicher Matrixmaterialien sowie die Entwicklung eines in vitro Testverfahrens zur Charakterisierung des für die Funktion kardiovaskulärer Implantate essentiellen Parameters der intrinsischen Thrombogenizität. Ein weiterer Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Aktivitäten ist die Entwicklung alloplastischer Implantate, wie z.B. die neuartigen Systeme zur vereinfachten, schnelleren und minimalinvasiven Generierung von Anastomosen im Bereich der Herzspitze und von Blutgefäßen sowie der Entwicklung von Konzepten zur On-Site Generierung und Funktionalisierung von Implantaten direkt im Operationssaal.
Prof. Wilhelmi war bis Juli 2012 Geschäftsführer des Sonderforschungsbereiches SFB TRR 37 „Mikro- und Nanosysteme in der Medizin – Rekonstruktion biologischer Funktionen“, einer Initiative der Universitäten Rostock und Aachen sowie der in Hannover ansässigen Medizinischen Hochschule, der Stiftung Tierärztliche Hochschule, des Laserzentrums und der Leibniz Universität. Zudem ist er Leiter des Kompetenzzentrums für kardiovaskuläre Implantate der MHH und koordiniert als klinischer Leiter der HTTG gemeinsam mit Dr. Sotirios Korossis die wissenschaftlichen Aktivitäten des neugegründeten Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) und gemeinsam mit Frau Dr. Ulrike Böer die des GMP-Musterlabors.

Zusammengefasst können seine wissenschaftlichen Ambitionen somit unter die Oberbegriffe einer klinisch orientierten Grundlagenforschung, der Implantat-Entwicklung und Translation sowie der Forschungskoordination subsumiert werden.

Lehrtätigkeit

Die Lehre ist die Basis einer nachhaltigen Zukunftssicherung und so ist die Aus- und Weiterbildung ein zentrales Anliegen der HTTG. Neben der klinisch praktischen Anleitung junger Kolleginnen und Kollegen initiiert Prof. Wilhelmi regelmäßig Electives zu den Themen regenerative Therapien und gefäßchirurgische Techniken und führt mehrmals im Jahr Hands-on Kurse zum Thema chirurgische Nahttechniken in Zusammenarbeit mit dem AStA der MHH und dem Hartmann Bund durch.

Neben der Betreuung medizinischer Doktoranden, beteiligt er sich zudem im Rahmen von Ringvorlesungen an der Leibniz Universität an der Ausbildung Biomedizintechnik interessierter Studentinnen und Studenten und betreut regelmäßig – zumeist im Rahmen der Arbeiten des GMP-Musterlabors und gemeinsam mit Frau Dr. Ulrike Böer - naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Master-, Bachelor- und Diplomarbeiten.

Liste der Publikationen

Neben der Veröffentlichung wissenschaftlicher Originalarbeiten (siehe Publikationsliste) ist Prof. Wilhelmi Verfasser einer Vielzahl von Übersichtsarbeiten, Editorials, Abstracta und Buchkapiteln und hält regelmäßig Vorträge zu Themen seiner klinischen und wissenschaftlichen Aktivitäten.

Auszeichnungen

Seine bisherigen wissenschaftlichen Leistungen wurden durch eine Reihe von Preisen gewürdigt, so z.B. mit dem „Preis des Innovationsnetzwerkes Niedersachsen“ im Jahre 2016, dem Wissenschaftspreis der „StartUp Hannover Impuls 2011“ (gemeinsam mit Prof. Axel Haverich und Dr. Thomas Aper) und dem Renè van Dongen Preis der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin 2010.

Gutachter- und Gremientätigkeit

Prof. Wilhelmi ist Mitglied des Editorial Boards „Cases in Vascular Medicine“, Mitglied des Fachausschusses „Biomaterialen“ der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik und Mitglied der Kommission „Wissenschaft“ und der Kommission „Universitäre Gefäßchirurgen“ der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) sowie der European Society for Vascular Surgery (ESVS) und der European Association for Cardiothoracic Surgery (EACTS).

Neben der Publikation eigener wissenschaftlicher Arbeiten ist er als Gutachter einer Reihe nationaler und internationaler Fachzeitschriften, wie z.B. Journal of the American Medical Association (JAMA), Annals of Biomedical Engineering (ABE), Tissue Engineering, European Journal of Cardio-Thoracic Surgery (EJCTS), Annals of Thoracic Surgery, Journal of Vascular Research oder Journal of Tissue Engineering and Regenerative Medicine (TERM), Institutionen, wie z.B. der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Universitäten, wie z.B. der Universität Innsbruck, Österreich, des University College Dublin, School of Medicine and Medical Science, Ireland, der Katholic University Leuven, Belgium oder der University of Ghana tätig.