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Mikrobiologie

Am Donnerstag, den 18.10.2012 wurde es ziemlich eng vor den Fahrstühlen in der 5ten Etage des I6, denn dort trafen sich Technische Assistenten und andere Interessierte vor den Türen des Instituts für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene zu der Veranstaltung „Von Robert Koch zur aktuellen Mikrobiologie"

 

Prof. Dr. Suerbaum ließ es sich nicht nehmen und begrüßte alle Teilnehmer herzlich. Seine Mitarbeiterin Frau Rademacher stellte danach in einem anschaulichen Vortrag das Institut und seine Aufgaben vor.

Wie in vielen anderen Instituten auch, sind hier Diagnostik, Forschung und Lehre eng miteinander verknüpft.



Das Leistungsangebot des Instituts umfasst Diagnostik in den Bereichen:

  • Bakteriologie,
  • Mykologie,
  • Parasitologie,
  • Infektionsserologie,
  • Molekularbiologische Nachweisverfahren

 

Mit diesen Aufgaben sind ca. 40 TAs vertraut. Im Folgenden zeigte Prof. Dr. Bunge uns eine gelungene Aufnahme eines appetitlichen Salattellers. Mit grünen Salatblättern, roten Tomaten und SPROSSEN.... Da fiel dann auch bei allen der Groschen: Sprossen – EHEC – 2011 – Schlagzeilen – MHH ... und ganz viel Arbeit, Zeit, Nerven und Einsatz sämtlicher Mitarbeiter der Mikrobiologie. An diesem gelungenen Beispiel zeigte er uns den spannenden Weg vom eingesendeten Material bis zur Diagnose.



Der Theorie war nun Genüge getan. Wir wurden alle in saubere Laborkittel gesteckt, in drei Gruppen aufgeteilt und auf ging es in die Labore mit so klangvollen Namen wie Urin- Labor, Stuhl- Labor, Pilz- Labor......



Sieben einsatzfreudige TAs stellten uns ihre verschiedenen Arbeitsplätze mit viel Begeisterung äußerst anschaulich vor. Besonders die Farbvielfalt beeindruckte uns. Rote, gelbe, schwarze Agarplatten mit winzigen bunten Kolonien drauf. Auch die „Bunte Reihe" gibt es noch. Aber wohl nicht mehr lange! Denn eine neuartige Technologie zur Identifizierung von z.B. Bakterien hat ihren Einzug gehalten. Das gute Teil heißt MALDI-TOF.



Die Technik ist einfach genial: Ausgehend von einer gewachsenen Reinkultur wird dabei ein molekularer Fingerabdruck eines Mikroorganismus erzeugt. Der ganze Prozess dauert pro Keim-Identifizierung nur etwa 2 Minuten. Damit ist eine Keimbestimmung innerhalb von 24 Stunden möglich. Und wir alle wissen, wie wichtig der Faktor Zeit in der Medizin ist.



Die anderthalb Stunden in der Mikrobiologie sind wie im Fluge vergangen. Es gab für uns so viel interessantes Neues und es wurde uns mit sehr viel Herzblut, Freude, Fachkenntnis und Organisationstalent (vom perfekt vorbereiteten „Kittelwagen" bis zu leckeren Keksen zum Schluss) unterbreitet.



Einfach klasse. Jeder nahm neue Erkenntnisse mit an diesem Nachmittag. Uns bleibt einfach nur DANKE zu sagen.

 

Regina Engelhardt

 


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