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Lehrveranstaltungsarten

 

Hier geben wir Ihnen eine Übersicht über mögliche Lehrveranstaltungsarten. Die Beschreibungen sind der Studienordnung Medizin §7 entnommen.

Sollten Sie unsicher bei der Zuordnung Ihrer Veranstaltung sein, wenden Sie sich gern an das Studiendekanat, Kathrin Roth.

Vorlesung (V):

Vorlesungen bereiten die anderen Lehrveranstaltungen vor oder begleiten sie. Die Vorlesung ist eine zusammenhängende und strukturierte Darstellung und Vermittlung von wissenschaftlichen und methodischen Kenntnissen durch den Vortrag einer oder mehrerer Lehrkräfte.

Sind in der Vorlesung mehrere Lehrkräfte beteiligt, so sind diese gehalten, Darstellung und Vermittlung der im Curriculum ausgewiesenen Lehrinhalte untereinander abzustimmen.

 

Übung (Ü):

In Übungen (Ü) werden vorwiegend theoretische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt. Sie dienen der Durcharbeitung des Lehrstoffs und der Schulung in einer speziellen Fachmethodik durch eine Lehrkraft. Die Studierenden erarbeiten sich die Kenntnisse und Fertigkeiten durch Beiträge, Diskussionen und Übungsaufgaben.

 

Seminare (S):

In Seminaren (S) werden der in Vorlesungen, Übungen und Praktika vermittelte Lehrstoff sowie im Eigenstudium erworbene Kenntnisse vertiefend anwendungs- und gegenstandsbezogen erörtert. Seminare sind darauf ausgerichtet, den Studierenden wichtige medizinische Zusammenhänge, insbesondere auch die Bezüge zwischen theoretischen Grundlagen und klinischer Praxis, zu verdeutlichen. Sie können die Vorstellung von Patienten einschließen, um eine vertiefende klinikbezogene Ausbildung zu ermöglichen. Die Studierenden sollen durch eigene Beiträge vor allem fächerübergreifende Probleme und Beziehungen zwischen medizinischen Grundlagen und klinischen Anwendungen erarbeiten.

 

Praktikum (P) und Praktikum am simulierten Patieten (P-sim)

In Praktika steht die eigenständige Bearbeitung von praktischen Aufgaben durch die Studierenden unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung der ausbildenden Lehrkraft im Vordergrund. Sie vertiefen die Lehrinhalte der theoretischen Veranstaltungen und vermitteln grundlegende Fertigkeiten und Kenntnisse. Die praktische Anschauung ist zu gewährleisten. Der Lehrstoff soll sich an den Anforderungen der ärztlichen Praxis orientieren. Findet die Ausbildung an Mitstudierenden, Simulationspatienten, Simulatoren oder Puppen statt, handelt es sich um ein Praktikum an simulierten Patienten (P-sim), ansonsten um ein Praktikum (P).

 

Unterricht am Krankenbett (UaK)

In den klinisch-praktischen Fächern und Querschnittsbereichen wird den Studierenden Gelegenheit gegeben, unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung der ausbildenden Ärzte am Patienten tätig zu werden, um die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben. Dieser Unterricht am Krankenbett (UaK) findet in Kleingruppen statt.

 

Blockpraktikum (B)

Blockpraktika (B) sind Veranstaltungen von ein- bis sechswöchiger Dauer zur Differentialdiagnostik und –therapie der wichtigsten Krankheitsbilder unter den Bedingungen des klinischen und ambulanten medizinischen Alltags. Sie sind didaktisch strukturiert und gehen über die Vorgaben der ÄAppO hinaus. Die Studierenden sollen ihrem Ausbildungsstand entsprechend teilverantwortlich in die Patientenbehandlung und den Arbeitsalltag der Praktikumsstelle eingebunden sein. Im Blockpraktikum MHH findet eine schwerpunktmäßige Vertiefung eines der in § 11 Abs. 6 Satz 4 in der Studienordnung Medizin genannten Blockpraktika statt.

 

Gegenstandsbezogene Studiengruppen (GS)

Gegenstandsbezogene Studiengruppen (GS) dienen der Einübung eigenständigen, problemorientierten Arbeitens. Sie vertiefen den in den zuvor genannten Lehrveranstaltungsarten vermittelten Stoff. Die aktive Aufarbeitung und Darstellung bestimmter Problembereiche durch die Studierenden soll im Vordergrund stehen und durch fächerübergreifende Unterrichtung gefördert werden.

 

Klinische Lehrvisite (KL)

Klinische Lehrvisiten (KL) sind Unterrichtsveranstaltungen, bei denen die Studierenden an Visiten im stationären und ambulanten Bereich teilnehmen und eine ausführliche Vor- und/oder Nachbesprechung der Fälle erfolgt. Das nichtärztliche Personal ist gegebenenfalls zu beteiligen, um die erforderliche Kooperation zwischen den medizinischen Berufen zu fördern und zu vermitteln. Der Unterricht findet in Kleingruppen statt.

 

Exkursion (E)

Exkursionen sollen aks Anschuungsunterricht außerhalb der Hochschule den Studierenden die Gelegenheit geben, ihre in anderen Veranstaltungen erworbenen Kenntnisse mit der Praxis zu vergleichen und in ihr anzuwenden. Sie werden von einer Lehrkraft geleitet.

 

Repetitorien (R)

Repetitorien (R) dienen der Wiederholung bereits in anderen Lehrveranstaltungen vermittelter Lehrinhalte. Repetitorien stellen eine mögliche Form des geregelten Eigenstudiums der Studierenden dar.

 

Tutorien (T)

Tutorien (T) sind Unterrichtsveranstaltungen, die von Studierenden mit entsprechender fachlicher Qualifikation geleitet werden. Die Tutorien dienen der Stoffvertiefung und einer gemeinsamen Erörterung der Schwierigkeiten im Umgang mit dem Stoffgebiet. Tutorien müssen durch Mitglieder des Lehrkörpers betreut werden und stellen eine mögliche Form des geregelten Eigenstudiums der Studierenden dar, die z.B. eine flexiblere Stundenplangestaltung im Zentrum für Diagnostische Methoden ermöglichen.