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Pressestimmen

 

 

Die schönste Nebensache der Welt (MHH info April/Mai '13)

 

Das MHH-Orchester blickt auf eine lange Geschichte zurück

 

Winterkonzert 2013 im Hörsaal F: Werke von Niels Wilhelm Gade, Robert Schumann und die 1. Symphonie von Jean Sibelius standen auf dem aktuellen Programm des MHH-Symphonieorchesters. Insbesondere die Sibelius-Symphonie
ging an die Grenzen dessen, was ein Laien-Orchester zu leisten imstande ist.
„Aber es war schon ein wirklich tolles Gefühl, am Ende etwas geschafft zu haben, was man nie für möglich gehalten hätte“, sagte Professor Dr. Roland Seifert, Oboist und Direktor des MHH-Instituts für Pharmakologie am Ende des Konzertes.
Den Kern des Orchesters bildeten und bilden Studierende und Mitarbeiter der MHH, aber auch viele Externe sind dabei – neben Ärzten auch Psychologen, Juristen, Lehrer, Ingenieure, Geigenbauer, Architekten und Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages. „Das Orchester ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und ohne Hierarchien gemeinsam etwas kreativ gestalten“, betont Professor Seifert.
Mit seinen fast 60 Mitgliedern erarbeitet das Orchester pro Jahr drei Konzertprogramme; ein Weihnachtsprogramm, ein Winter- und ein Sommerprogramm.
Jedes Programm wird zweimal aufgeführt. Aus dem MHH-Orchester haben sich auch verschiedene ambitionierte Kammermusikgruppen gebildet, die zu festlichen Anlässen an der MHH musizieren, zum Beispiel bei der Akademischen Feierstunde zum Abschied für Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann. 1978 versammelte Professor Dr. Walter Stangel, ehemaliger Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin, eine kleine
Gruppe Musikbegeisterter um sich – und im Laufe der Zeit entwickelte sich unter seiner organisatorischen Leitung aus der Streichergruppe ein voll besetztes Symphonie-Orchester. Stangl ist noch heute als Bratschist im MHH-Orchester aktiv.
Seit 2000 leitet Volker Worlitzsch das Symphonieorchester der MHH. Er war lange Jahre 1. Konzertmeister der Radiophilharmonie Hannover des NDR, in gleicher Funktion auch beim Symphonieorchester des WDR, bei den Münchner Philharmonikern und den Hamburger Symphonikern. Von 1968 bis 1970 war er Mitglied des Berliner Philharmonischen Orchesters unter Herbert von Karajan. Geprobt wird jeden Montag um 19.30 Uhr im Hörsaal F der MHH. Wer im Orchester mitspielen möchte, kann sich unter der mitspielenmhh-orchester.de oder www.mhh-orchester.de informieren.
Die nächsten Konzerte finden am 23. und 24. Juni 2013 statt, gespielt wird die Ouvertüre „Die Macht des Schicksals“ von Guiseppe Verdi, das Klavierkonzert von Edward Grieg und die Symphonie C-Dur von George Bizet.

 

sc