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Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)

 

 

DZL - Biobanking am Standort Hannover

Biobanken als Teil des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) analysieren, sammeln und verwalten Biomaterialien aus Klinik und Forschung nach standardisierten Bedingungen.

In der MHH ist mit der Hannover Unified Biobank (HUB) eine zentralisierte, harmonisierte, moderne und vereinheitlichte Biobank etabliert worden, die anspruchsvolle Biobanking Standards für das DZL am Standort Hannover mit erarbeitet und umsetzt.

Bis Mitte 2014 war die HUB auf dem Campus der Medizinischen Hochschule Hannover im Pädiatrischen Forschungszentrums (PFZ, Gebäude J10) lokalisiert. Im Mai 2014 zog die Hannover Unified Biobank in das neuentstandene CRC- Gebäude (Clinical Research Center), das in unmittelbarer MHH Nähe auf dem Campus des Fraunhofer ITEM entstanden ist. Der DZL-Standort Hannover steht durch die Beteiligung der HUB für hohe Qualitätsstandards und hervorragende Probensicherheit.

Standardisiertes Biobanking an den DZL-Standorten ermöglicht anspruchsvolle und gesicherte Lagerung von Biomaterialien. Die in der Klinik und Forschung gewonnenen Biomaterialproben werden in den Biobanken der jeweiligen Standorte analysiert, gesammelt und verwaltet. Die Biobank Plattform des DZL vereint die Biobanken des DZL und verfolgen das Ziel, die bestehenden Biobanken der einzelnen Standorte miteinander zu vernetzen und den Forschungsprojekten des DZL zugänglich zu machen. Des Weiteren wurde ein DZL-Biobanking Portal erschaffen, das allen DZL-Mitgliedern zur Verfügung steht, alle relevanten Dokumente und Informationen zu Probensammlungen bereit hält und mit bereits bestehenden Internetkatalogen von Biobanken (z.B. Deutsches Biobankenregister) vernetzt ist. Ebenfalls arbeitet die Biobank Plattform des DZL an der Harmonisierung der Biomaterialsammlungen am Standort und im gesamten DZL. Durch die Harmonisierung und Vereinheitlichung der „Standard Operating Procedures“ und weiterer Richtlinien und Dokumente des Biobanking im Bereich Ethik, Datenschutz und Qualitätssicherung um dem Aufbau einer Datawarehouse-Struktur präsentiert sich das DZL als exzellenter Forschungsverbund in Deutschland.

 

 

 

DZL- Standort Hannover

Im November 2011 wurde Hannover vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als einer von fünf Standorten des DZL ausgewählt. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) bewarb sich gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) und der Leibniz Universität Hannover als gemeinsames Netzwerk BREATH (Biomedical Research in Endstage And ObsTructive Lung Disease Hannover) und überzeugte mit ihrem Konzept.

http://www.breath-hannover.de/ 

 

Weiterführende Information zum Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL):

http://www.dzg-lungenforschung.de/

 

 

 

Allgemeine Informationen zum DZL

Lungenerkrankungen gehören in Deutschland und weltweit zu den häufigsten Todesursachen und stellen Erkrankungen mit hoher Krankheitslast dar. Zurzeit existieren kaum effektive Therapiemöglichkeiten für die meisten chronischen Lungenerkrankungen. Damit Lungenerkrankungen dauerhaft erfolgreicher behandelt werden können, muss die Forschung diesen Herausforderungen wissenschaftlich und strukturell koordiniert begegnen.

DZL - Deutsche Zentrum für Lungenforschung

Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) ist ein vom BMBF initiierten Verbund, der sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam effektivere Therapien für Lungenerkrankungen zu erarbeiten und neue Optionen für Vorsorge und Diagnose zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Interesses steht eine eng mit der klinischen Praxis verzahnte Grundlagenforschung. In einem bidirektionalen Prozess sollen Ergebnisse der Grundlagenforschung schnell in die klinische Medizin übertragen werden.

Das DZL ist ein Zusammenschluss der führenden universitären und außeruniversitären Einrichtungen für Lungenforschung, mit dem Ziel, die acht im Fokus stehenden Krankheiten oder Krankheitsgruppen umfassend zu untersuchen.
 

  • Asthma und Allergien
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Zystische Fibrose
  • Akute Lungenschädigungen und Lungenversagen
  • Interstitielle Lungenerkrankungen
  • Lungenhochdruck
  • Schwere Lungenerkrankungen im Endstadium
  • Lungenkrebs

 


Unter dem Dach des DZL arbeiten renommierte Forschungseinrichtungen an 5 Standorten zusammen:

  • Borstel / Lübeck / Kiel / Großhansdorf

Airway Research Center North (ARCN)

Forschungszentrum Borstel, Universität zu Lübeck, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Krankenhaus Großhansdorf - Comprehensive Pneumology.

  • Gießen / Marburg / Bad Nauheim

Universities Giessen und Marburg Lung Center (UGMLC)

Justus-Liebig-Universität Gießen, Philipps-Universität Marburg, Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim.

  • Hannover

Biomedical Research in Endstage and ObstructiveLung Disease (BREATH)

Medizinische Hochschule Hannover, Leibniz Universität Hannover, Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover.

  • Heidelberg

Translational Lung Research Center Heidelberg (TLRC-H)

Universitätsklinikum Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), European Molecular Biology Laboratory (EMBL).

  • München

Comprehensive Pneumology Center Munich (CPC-M)

Helmholtz Zentrum München — Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum der Universität München, Asklepios Fachkliniken München-Gauting.