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Über die Hannover Unified Biobank (HUB)


Zusammenfassung

Im Jahr 2012 etablierte die MHH eine zentrale, harmonisierte, moderne und vereinigte Biobank, die Hannover Unified Biobank (HUB), welche von Herrn Prof. Dr. Thomas Illig geleitet wird.

Diese wurde im November 2015 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Im Herbst 2017 folgt die zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015. Im März 2016 erhielt die HUB eine positives Beurteilung von der Ethikkommission. Diese bestätigte die ethisch-rechtliche Unbedenklichkeiten der HUB nach der Bewertungsgrundlage forschungsbezogener Biobanken des Arbeitskreises medizinscher Ethikkommissionen (AKMEK) vom Juni 2015.

 

2014 ist die HUB in das neuentstandene CRC-Gebäude (Clinical Research Center) in unmittelbarer Nähe zur MHH,im Medical Park, gezogen. 

 

Es ist geplant, sämtliche Probensammlungen der MHH in die HUB zu überführen. Die Lagerung, Verwaltung und Herausgabe der Proben wird nach einem definierten Kostenschlüssel den Biobanknutzern in Rechnung gestellt.

 

 

Die Biomaterialien werden in der HUB nach  „Standard Operation Procedures“ (SOPs)  und einem hohen Automatisierungsgrad verarbeitet. Die Lagerung erfolgt nach höchsten Sicherheitsstandards in Flüssig- Stickstofftanks,  in -80°C Kühltruhen und in einem automatischen -80°C Lagerungssystem, das sich zurzeit in der Testphase befindet. Die für die Biomaterialien relevanten Daten werden mit Hilfe von Biobank IT-Systemen in einer sicheren, zentralen Datenbank verwaltet.

HUB verwaltet und lagert unterschiedliche Probenarten (z. B. Gewebe, Zellen, Zelllinien, Mikroorganismen, Körperflüssigkeiten etc.).

In den IT-Biobank-Systemen der HUB werden zurzeit 1.8 Millionen Proben und Daten verwaltet (Stand 12/2015).

Es besteht die Möglichkeit Biomaterialien für Forschungsprojekte zu beantragen.

Formular zur Proben- und Datenanfrage


Neben der Verarbeitung und der Lagerung von Biomaterialien bietet die HUB auch DNA und RNA Isolationen als Dienstleistungen an.

Anfragen für die Einlagerung von Biomaterialien stellen Sie bitte an:

Prof. Dr. Thomas Illig (illig.thomasmh-hannover.de  Tel. 0511/5350 8450) oder
Dr. Norman Klopp (klopp.normanmh-hannover.de  Tel. 0511/5350 8452)



Einführung in die Biobank


Wissenschaftliche und klinische Projekte an der MHH erzeugen große Probenmengen, einschließlich Gewebe, Blut, lebende Zellen, Zellkulturen, Urin, Abstriche, Stuhl, Gallenflüssigkeit, bronchoalveoläre Lavage (BAL) Mikroorganismen und andere.

Um eine möglichst hohe Vergleichbarkeit der Probenqualität gewährleisten zu können, ist es notwendig eine maximal hohe Harmonisierung bei der Präänalytik, Archivierung und Herausgabe der Proben zu erreichen. Um hier eine Optimierung zu erreichen, arbeitet die Hannover Unified Bioban (HUB) nach folgenden Grundsätzen:

•    Genaue, detaillierte und harmonisierte SOPs, um höchste Qualität der Biomaterialen bei der Verarbeitung und der Lagerung der Proben zu gewährleisten


•    Hoher Grad der Automatisierung bei der Prä-Analytik, Lagerung und Wiedergewinnung der Proben und lückenlose Probenverfolgung durch Labor- und Biobank-Informationssysteme (LIMS/BIMS) um Kontaminationen oder Verwechslungen  auszuschließen


•    Lagerung eines Großteils der Proben in der Gasphase von Flüssigstickstofftanks, um eine hohe Qualität der Bioproben auch nach längeren Lagerzeiten gewährleisten zu können


•    Pseudonymisierung der Proben und hohe Datensicherheit zum Schutz der Patienten


•    Harmoniserung der Patienteneinwilligungserklärungen mit Ethikern und Juristen  der MHH und der Leibniz Universität Hannover (Prof. Strech, Prof. Hoppe, CELLs)


•    Weiterentwicklung der Biobank Software / Datenbank MySamples Verknüpfung mit entsprechenden klinischen Daten



Governance-Struktur in der HUB


 

 

Erst- und Beratungsanfragen an Daten und Bioproben an die MHH und Biobank:

http://www.mh-hannover.de/index.php?id=33093&L=1

Datawarehouse MHH:

http://www.mh-hannover.de/dwh.html