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Über die Hannover Unified Biobank (HUB)

 

Im Jahr 2012 etablierte die MHH eine zentrale, harmonisierte, moderne und vereinigte Biobank, die Hannover Unified Biobank (HUB), welche von Herrn Prof. Dr. Thomas Illig geleitet wird.

HUB ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015. Auch ist die  HUB positiv von der Ethikkommission bewertet worden. Dies bestätigt die ethisch-rechtliche Unbedenklichkeit der HUB nach der Bewertungsgrundlage forschungsbezogener Biobanken des Arbeitskreises medizinscher Ethikkommissionen (AKMEK).

 

Die HUB ist lokalisiert im CRC-Gebäude (Clinical Research Center) in unmittelbarer Nähe zur MHH,im Hannover Medical Park. 

 

Als zentrale Biobank hat sich die HUB zum Ziel gesetzt, die qualitätsgesicherten Probensammlungen der MHH in die HUB zu überführen. Die Lagerung, Verwaltung und Herausgabe der Proben wird nach einem definierten Kostenschlüssel den Biobanknutzern in Rechnung gestellt.

 

Die Biomaterialien werden in der HUB nach  „Standard Operation Procedures“ (SOPs) und einem hohen Automatisierungsgrad verarbeitet. Die Lagerung erfolgt nach höchsten Sicherheitsstandards in Flüssig- Stickstofftanks,  in -80°C Kühltruhen und in einem automatischen -80°C Lagerungssystem (BiOS).

Die für die Biomaterialien relevanten Daten werden mit Hilfe von Biobank IT-Systemen in einer sicheren, zentralen Datenbank verwaltet.

In die IT-Biobank-Systemen der HUB werden zurzeit 1,8 Mio Proben und Daten verwaltet.


HUB verwaltet und lagert unterschiedliche Probenarten (z. B. Plasma, Serum und andere Körperflüssigkeiten, DNA, Gewebe, Zellen, Zelllinien, Mikroorganismen, etc.).

Es besteht die Möglichkeit Biomaterialien für Forschungsprojekte zu beantragen.

Formular zur Paroben und Datenanfrage


Neben der Verarbeitung und Lagerung von Biomaterialien bietet die HUB auch DNA Isolationen als Dienstleistungen an.

 

Anfragen zu Probeneinlagerung, Probenverarbeitungen und DNA Isloierung von Biomaterialien kontaktieren  Sie bitte:

Prof. Dr. Thomas Illig (illig.thomas[at]mh-hannover.de      Tel. 0511/5350 8450) oder
     Dr. Norman Klopp (klopp.norman[at]mh-hannover.de   Tel. 0511/5350 8452)



Biobanking am Standort Hannover


Wissenschaftliche und klinische Projekte an der MHH erzeugen große Probenmengen, einschließlich  Blut,  Urin, Abstriche, Stuhl, bronchoalveoläre Lavage (BAL), Mikroorganismen,Gewebe, lebende Zellen, Zellkulturen und andere.

Um eine möglichst hohe Vergleichbarkeit der Probenqualität gewährleisten zu können, ist es notwendig eine maximal hohe Harmonisierung bei der Präänalytik, Archivierung und Herausgabe der Proben zu erreichen. Um hier eine Optimierung zu erreichen, arbeitet die Hannover Unified Bioban (HUB) nach folgenden Grundsätzen:

•    Genaue, detaillierte und harmonisierte SOPs, um höchste Qualität der Biomaterialen bei der Verarbeitung und der Lagerung der Proben zu gewährleisten


•    Hoher Grad der Automatisierung bei der Prä-Analytik, Lagerung und Wiedergewinnung der Proben und lückenlose Probenverfolgung durch Labor- und Biobank-Informationssysteme (LIMS/BIMS) um Kontaminationen oder Verwechslungen  auszuschließen


•    Lagerung eines Großteils der Proben in der Gasphase von Flüssigstickstofftanks, um eine hohe Qualität der Bioproben auch nach längeren Lagerzeiten gewährleisten zu können


•    Pseudonymisierung der Proben und hohe Datensicherheit zum Schutz der Patienten


•    Harmoniserung der Patienteneinwilligungserklärungen mit Ethikern und Juristen der MHH und der Leibniz Universität Hannover.


•    Weiterentwicklung der Biobank Software / Datenbank Verknüpfung mit entsprechenden klinischen Daten



Governance-Struktur in der HUB


 

 

Erst- und Beratungsanfragen an Daten und Bioproben an die MHH und Biobank

 

Datawarehouse MHH