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Abdominelle Radiologie

Gastrointestinale Bildgebung

MRT Sellink: Stenose Dünndarm/terminales Ileum

 

 

Die Schnittbilddiagnostik mittels Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Sonographie (Ultraschall) beinhaltet eine Vielzahl von Untersuchungstechniken zur Diagnose von Erkrankungen des gesamten Gastrointestinaltraktes. Die radiologischen Verfahren haben dabei im Rahmen der Abklärung abdomineller Beschwerden einen hohen Stellenwert und werden auch im Staging von Tumoren des gesamten Gastrointestinaltraktes, von der Speiseröhre bis zum Enddarm, zur Bestimmung der lokalen Tumorausdehnung und zur Ausbreitungsdiagnostik eingesetzt.

 


Die konventionelle Röntgendiagnostik bietet die Möglichkeit zu Funktionsuntersuchungen in Echtzeit und wird unter anderem bei Funktionsstörungen der Speiseröhre und des Enddarms eingesetzt.

 


Die MR-Sellink-Untersuchung ist eine spezifische Untersuchung des Dünndarms, bei der über eine zuvor in die oberen Dünndarmanteile eingebrachte Sonde eine spezielle wässrige Lösung verabreicht wird. Dieses Verfahren wird zur Abklärung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn eingesetzt und ist besonders gut geeignet Darmanteile zu untersuchen, die endoskopisch nicht erreicht werden können.

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Bildgebung der Leber

 

Die Vielfalt der Lebererkrankungen erfordert zur Diagnosestellung und zur Beurteilung des Therapieerfolges ein breites Spektrum apparativer medizinischer Geräte. Im Verlauf kommen dabei häufig mehrere unterschiedliche Verfahren ergänzend zum Einsatz.

 

 

Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie verfügt zur Leberdiagnostik über alle derzeit anwendbaren Untersuchungsverfahren.

 

 

Der Ultraschall dient sowohl als Screening-Methode bei der Suche nach Tumoren oder deren Metastasen, als auch zur Verlaufsbeurteilung einer Erkrankung. Durch den Einsatz spezieller Ultraschall-Kontrastmittel können oftmals bereits kleine Tumoren im Millimeterbereich sicher detektiert werden.

 

 

Bei einer erforderlichen umfassenden Untersuchung der Leber kommen die aktuellsten Computer- und Magnetresonanztomographen auf höchstem technischen Standard zum Einsatz. Auf bis zu 1mm dünnen Schichten können kleinste anatomische Details sicher dargestellt werden, was insbesondere im Rahmen der Operationsplanung wichtig ist.

 

 

Bei nicht eindeutigen Befunden besteht die Möglichkeit, mit einer feinen Biopsienadel unter CT-Kontrolle Material für die Begutachtung durch die Pathologie zu entnehmen, und somit oftmals belastende operative Eingriffe zu vermeiden. Diese Probenentnahmen können in der Regel als ambulanter Eingriff durchgeführt werden.

 

 

Für die MRT-Bildgebung stehen inzwischen leberspezifische Kontrastmittel zur Verfügung, die oft eine sichere Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen Leberherden erlauben und auch bei Erkrankungen der Gallenwege von Vorteil sind.

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Bildgebung des Pankreas (Bauchspeicheldüse)

 

 

Die Bildgebung des Pankreas spielt insbesondere in der Darstellung und Abklärung von gut- und bösartigen Tumorerkrankungen eine wichtige Rolle; zum einen um die Ausdehnung des Befundes zu beurteilen und zum anderen auch um die Möglichkeit einer operativen Vorgehensweise abzuklären. Hierbei kommen sowohl in der CT als auch in MRT spezielle Untersuchungstechniken zur Anwendung welche auf die Fragestellung optimiert sind. Bei Patienten mit Entzündungen der Bauchspeicheldrüse kann eine zuverlässige Verlaufsbeurteilung erfolgen auch im Hinblick auf mögliche Komplikationen wie z.B. Abszesse (Eiteransammlungen) oder Gefäßverschlüsse. Bei Bedarf ist in diesen Fällen die Anlage eines dünnen Schlauches (Drainage) unter CT oder Ultraschallkontrolle möglich, um die Flüssigkeit abzulassen.

Bildgebung der Nebennieren

 

 

Die Nebennieren sind verhältnismäßig kleine Organe, welche jedoch eine zentrale Rolle u.a. im Hormonhaushalt des Körpers haben. Aufgrund ihrer Größe und ihrer oftmals „versteckten“ Lage oberhalb der Nieren sind sie im Ultraschall häufig nicht sicher zu beurteilen. Bei Patienten mit unklarer Hormonstörung und Verdacht auf Veränderungen im Bereich der Nebennieren eignet sich insbesondere die CT um  sehr kleine Läsionen zuverlässig nachzuweisen. Ist eine Läsion der Nebenniere bekannt kommt primär die MRT zum Einsatz um diese genauer zu charakterisieren. Mit Hilfe moderner Techniken können bereits sehr geringe Mengen Fett in einer Raumforderung nachgewiesen werden, was u.a. wichtig sein kann um gut- und bösartige Herde voneinander zu unterscheiden.

Bildgebung der Nieren und Harnwege

 

 

Die Harnwege umfassen die Nieren, die Harnleiter und die Harnblase. Zur Abklärung von Erkrankungen im Bereich der Harnwege kommt in erster Linie der Ultraschall zum Einsatz. Unter Echtzeitbedingungen sind dynamische Untersuchungen möglich sowie eine gewisse funktionelle Aussage. Durch den Einsatz spezieller Kontrastmittel können Veränderungen im Bereich der Nieren besser beurteilt werden. Die CT und MRT kommen insbesondere bei komplexeren Fragestellungen zum Einsatz, z.B. im postoperativen Verlauf sowie zur Abklärung unklarer Läsionen. Ein wichtiges Krankheitsspektrum stellen aber auch gutartige Erkrankungen im Bereich der ableitende Harnwege dar, wie z.B. bei Patienten mit bekannten oder vermuteten Nierensteinen. Mit Hilfe der neuesten CT-Geräte kommen dabei spezielle Dosis sparende Untersuchungsprotokolle zur Anwendung, welche die Strahlenexposition und somit das Risiko für den Patienten minimieren.

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Funktionsuntersuchungen und Schnittbildgebung

 

 

Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bietet neben allen gängigen Funktionsuntersuchungen auch moderne, hochaufgelöste Schnittbilddiagnostik auf höchstem technischen Niveau an:

 

Gastrointestinale Diagnostik
  • Funktionelle Untersuchung des Schlucktraktes, der Speiseröhre sowie des Dünn- und Dickdarms
  • Magnetresonanztomografie in Hydro-Technik "Sellink-MRT" zur Abklärung von Befunden bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
  • Tumorbildgebung zur Therapieplanung und Verlaufbeurteilung
hochaufgelöste Hydro-MRT
hochaufgelöste Hydro-MRT

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MRT der Leber mit leberspezifischen Kontrastmitteln
  • MRT der Leber mit hepatobiliären Kontrastmitteln
  • MRT der Gallenwege mit MRCP
  • Mehrschicht CT der Leber mit 3-D-Rekonstruktionen sowie Volumetrie vor Tumorresektion oder Lebendspende
Lebervolumetrie
links zentraler Tumor / rechts Planung Leberlebendspende

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MRCP: links PSC / rechts CCC zentral

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Bildgebung des Pankreas
  • Mehrschicht CT des Pankreas mit 3-D-Rekonstruktionen sowie Darstellung der Gefäße zur Operationsplanung
  • Hochauflösendes MRT des Pankreas mit spezieller Beurteilung des Pankreasganges
  • MRT des Pankreas nach Stimulation mit Sekretin zur Beurteilung der Pankreasfunktion
Sekretin-MRCP einer IPMN vom Seitengangtyp im Pankreaskopf
Bildgebung der Nebennieren und Nieren
  • Mehrschicht CT der Nebennieren und Nieren zur Abklärung von Tumorerkrankungen und Operationsplanung
  • Funktionelle MRT der Nieren und ableitenden Harnwege zur Abklärung von Fehlbildungen und Harnabflussstörungen
  • Low-dose CT der ableitenden Harnwege zur Abklärung von Steinleiden
Oberbauch-CT mit Nierenzellkarzinom links (weißer Pfeil) und Lebermetastase (schwarzer Pfeil)
Low-dose-CT des Beckens mit 4mm großem Nierenstein im unteren Harnleiter links (weißer Pfeil)

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