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Förderung der informierten Inanspruchnahme am Beispiel von Darmkrebsfrüherkennungsuntersuchungen - eine Machbarkeitsstudie

 

Prävention und Versorgung spezifischer Zielgruppen            Publikationen

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulla Walter, Prof. Dr. Marie-Luise Dierks

Projektförderer:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Kooperationspartner:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Wiss. Mitarbeiter:

Institutionen:

Birgit Borutta, Dr. Maren DreierInga KreuselSilke Kramer, Dr. Gabriele Seidel

Stiftungslehrstuhl "Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung", MHH

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Schwerpunkt:

Literaturrecherche

Laufzeit

10/2010 – 02/2011

 

 

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) möchte im Rahmen des Nationalen Krebsplans die informierte Entscheidung der anspruchsberechtigten Bürger für oder gegen die Teilnahme an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung fördern. Zukünftig sollen qualitativ hochwertige Informationsangebote zu diesem Thema unter anderem über die Gesundheitsportale für Frauen- und Männergesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Verfügung gestellt werden. Um die Informationsmaterialien zu identifizieren und zu bewerten, führt das Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg  in enger Kooperation mit der BZgA und dem BMG im Auftrag der BZgA seit 2008 ein Forschungsprojekt durch, das sich in mehrere Phasen gliedert:

 

Phase II (Laufzeit 2010) - "Förderung der informierten Entscheidung zur Krebsfrüherkennung - Phase II"

 

Ziel in Phase II war die systematische Bewertung von Gesundheitsinformationen am Beispiel der Screening-Koloskopie. Nach Identifizierung von entsprechenden Printmedien wurden diese mit einer neu, nach den Kriterien evidenzbasierter Patienteninformationen entwickelten Kriterienliste analysiert. Hierzu wurden die in Phase I recherchierten Ergebnisse zur Evidenz wesentlich mit herangezogen. Neben dieser Experten-gestützten Bewertung wurden zusätzlich ausgewählte Gesundheitsinformationen von Nutzern im Rahmen von Gruppendiskussionen auf Verständlichkeit und Wirkung bewertet. Die Entwicklung der Kriterienliste war von Experten begleitet und die Studienergebnisse mit dem begleitenden Expertenpanel diskutiert worden. Aus diesem Expertengespräch resultierte das aktuelle Projektvorhaben Phase III.