SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Personalbedarf in der Altenhilfe und Altenpflege in Baden-Württemberg - Expertise unter Berücksichtigung des Bedarfs an nicht-medizinischen Fach-kräften mit akademischer Qualifikation

Projektleitung:

Prof. Dr. Gerd Naegele, Dr. Andrea Kuhlmann, Prof. Dr. Ulla Walter, Christiane Patzelt

Laufzeit

05/2012 – 12/2012

Auftraggeber:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)

Institutionen:

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

Mitarbeiter/innen:

Christiane Pfefferkorn (Hannover), Dr. Waldemar Schmidt, Sarah Lüders, Sarah Hampel (Dortmund), Dr. Annette Franke (Frankfurt/Main)

Schwerpunkt:

Expertise

Zusammenfassung:

 

Die kommunale Ebene ist der Ort, an dem sich die Veränderungen der Altersstruktur der Bevölkerung konkret auswirken. Insbesondere mit der Abnahme jüngerer Bevölkerungsgruppen wird sich zukünftig ein Fachkräftemangel auch in den relevanten Arbeitsfeldern der kommunalen Daseinsvorsorge, insbesondere für die Altenhilfe und Altenpflege, abzeichnen. Eine bedarfsorientierte Professionalisierung und die Weiterentwicklung von Ausbildungsstrukturen, insbesondere die Akademisierung von Sozialberufen und nichtmedizinischen Pflege- und Gesundheitsberufen, kann als eine bedeutsame Möglichkeit angesehen werden, sowohl den zukünftigen Gestaltungsaufgaben besser gerecht zu werden als auch die Attraktivität der Berufsfelder in der Altenhilfe und Altenpflege zu steigern und damit dem drohenden Fachkräftemangel konstruktiv zu begegnen. Annahmen zum Bedarf nicht-medizinischer Fachkräfte mit akademischer Qualifikation in der Altenhilfe und Altenpflege liegen für das Bundesland Baden-Württemberg bislang nicht vor. Die Erarbeitungund Überprüfung entsprechender Bedarfskennzahlen sowie die Ableitung zukünftiger Entwicklungsperspektiven für Baden-Württemberg soll deshalb Gegenstand einer datenbasierten Expertise sein, wobei insbesondere Anforderungen, die sich aufgrund regionaler Unterschiede ergeben, berücksichtigt werden sollen.

 

 

Vorgehen und Methoden:

  

1. Aufbereitung des aktuellen Forschungsstandes zur Qualifikation der akademi-schen Fachkräfte in der Altenarbeit, Altenhilfe und Altenpflege (nationale und in-ternationale professionelle und rechtliche Entwicklung);

 

2. Aufbereitung und Analyse demografischer und gesellschaftspolitischer Entwick-lungen einschließlich aktueller Gesetzgebung (bundes-, landesrechtliche Rege-lungen) mit Einfluss auf den Bedarf an nicht-medizinischen akademischen Berufen in der Altenarbeit, Altenhilfe und Altenpflege in Baden-Württemberg;

 

3. Ermittlung und Überprüfung des quantitativen Bedarfs an nicht-medizinischen akademischen Berufen in der Altenarbeit, Altenhilfe und Altenpflege in Baden-Württemberg in den nächsten zehn Jahren sowie Beurteilung und Exploration der Bedarfe und zukünftigen Entwicklungen durch Experten;

 

4. Recherche und Analyse von nicht-medizinischen Studienmöglichkeiten in Baden-Württemberg, die für das Berufs- und Handlungsfeld Altenarbeit, Altenhilfe und Al-tenpflege qualifizieren

 

5. Ableitung von Entwicklungsperspektiven für Baden-Württemberg      

 

 

Ergebnisse und Veröffentlichungen:

 

Kuhlmann, A., Lüders, S., Franke, A., Hampel, S., Naegele, G., Schmidt, W., Patzelt, C., Pfefferkorn, C., Walter, U. (2013). Personalbedarf in der Altenhilfe und Altenpflege in Baden-Württemberg. Expertise unter Berücksichtigung des Bedarfs an nicht-medizinischen Fachkräften mit akademischer Qualifikation. Kommunalverband Jugend und Soziales Baden-Württemberg (Hrsg.).

>> Online Verfügbar