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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Häufig gestellte Fragen

  • Was muss ich tun, wenn ich die Hilfe des Klinischen Ethik-Komitees (KEK) in Anspruch nehmen möchte?

    Bei einer Anfrage an das KEK nehmen Sie telefonisch mit unserer Geschäftsführerin (Frau Freund, Tel: 532-4267) oder dem Vorsitzenden des KEK Herrn Dr. Neitzke (Tel: 532-4267)  Kontakt auf. Sollten Sie dort niemanden erreichen, wenden Sie sich bitte an ein anderes KEK-Mitglied. Die Telefonnummern finden Sie im Intranet oder in unserem Flyer.

  • Wie schnell kann ich Unterstützung vom KEK bekommen, wenn ich Hilfe brauche?

    Wenn es nur um eine telefonische Beratung geht, ist dies in der Woche zeitnah möglich. Aber auch eine Fallberatung auf der Station lässt sich, wenn es nötig ist, oft am gleichen Tag realisieren.

    Häufig ist aber auch noch Zeit bis zum nächsten Tag, um ein Team des KEK und alle anderen möglichen Beteiligten (Ärzte, Pflegende, Therapeuten, Patient oder Angehörige) zusammenzurufen.

  • Welche Themen kommen in den Beratungen am häufigsten vor?

    In den meisten  Fällen geht es um die Frage, wie eine Therapie bei einem schwerkranken Patienten  fortgeführt wird. Dabei geht es auch immer um die Frage ob ein von den behandelnden Ärzten benanntes Therapieziel noch zu erreichen ist, und um die Ermittlung des Patientenwillens : Kann der Patient selber entscheiden? Gibt es eine Patientenverfügung oder geäußerte Behandlungswünsche? Wie wäre der mutmaßliche Wille des Patienten?

    Seltener geht es um ethische Konflikte bzgl. einer Zwangsbehandlung, im Rahmen eines Schwangerschaftsabbruches  oder einer Organspende.

  • Wer nimmt an den Beratungen teil?

    Bei einer Fallberatung auf der Station nehmen neben dem Patienten* oder den Angehörigen Vertreter des Behandlungsteams teil, also Ärzte, Pflegende und Therapeuten (Physio- oder Ergotherapie).

    Das Beratungsteam des KEK besteht in der Regel aus einem ärztlichen Kollegen, einer Pflegekraft und einem externen KEK- Mitglied (Seelsorge, Patientenvertreter)

     

    *häufig geht es um Patienten, die nicht  mehr selber entscheiden können, deshalb sind in der Mehrzahl der Fälle die Angehörigen bei einer Beratung anwesend

  • Sind die Empfehlungen des KEK verbindlich?

    Das Ziel einer Fallberatung ist der Konsens aller an der Beratung Beteiligten. Dieser Konsens wird in einem Protokoll niedergelegt, das dem Stationsteam und auf Wunsch auch den Angehörigen zugesandt wird und in der Patientenakte abgeheftet wird.

    Absprachen, die bei der Besprechung im Konsens mit allen Beteiligten erarbeitet wurden, sollen eingehalten werden, denn sie sind ja als ein gemeinsamer Beschluss getroffen worden. Die Verbindlichkeit ergibt sich also nicht aus der Stellung des KEK, sondern aus der Überzeugungskraft der gemeinsam erarbeiteten Lösungen.

  • Werden die Mitglieder des KEK für diese Aufgabe weitergebildet?

    Die meisten KEK-Mitglieder haben Seminare zu Klinischer Ethikberatung besucht,  einige Mitglieder sind ausgebildete Ethikberater.

    Im Rahmen der internen Fortbildungstage werden regelmäßig Moderationstechniken in Rollenspielen geübt.

    Der Vorsitzende des KEK Herr Dr. Neitzke ist Dozent für das Qualifizierungsprogramm "Ethikberatung im Krankenhaus" .


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Aktuelle Veranstaltungen

6. Patiententag Thorakale Aortenchirurgie
21.09.19
09:30 Uhr-12:00 Uhr

Finanzen & Controlling
24.09.19
09:00 Uhr-17:00 Uhr

Aktuelle Diabetologie 2019
25.09.19
17:00 Uhr-20:00 Uhr

14. Deutscher Allergiekongress
26.09.19 - 28.09.19
07:30 Uhr-14:30 Uhr